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24.12.2012, 10:18

NFL, Week 16: Seattle und Indianapolis sind durch

Johnson knackt Rice-Marke - Bengals in den Play-offs

Es war ein historischer Abend in der National Football League, denn der Rekord von Jerry Rice fiel! Calvin Johnson von den Detroit Lions durchbrach die Marke des wohl besten Wide Receivers in der Geschichte der Liga bei der 18:31-Heimniederlage seiner Detroit Lions gegen die Atlanta Falcons. Ansonsten hatte die Motor-City aber nicht viel zu feiern. Die Falcons sicherten sich Platz eins in der NFC - und die Bengals schnappten sich das Play-off-Ticket.

Zähne zeigen: Calvin Johnson schrieb am Samstag in Detroit NFL-Geschichte.
Zähne zeigen: Calvin Johnson schrieb am Samstag in Detroit NFL-Geschichte.
© Getty Images

Das bessere Team waren eindeutig die Falcons, doch Mann des Abends im Ford Field von Detroit war Calvin Johnson. Der Ballfänger der Lions ist neuer Rekordhalter in Sachen Passing Yards. Und die Nr. 81 der Lions knackte einen legendären Wert, nämlich den von Jerry Rice! Mit abermals elf gefangenen Pässen für 225 Yards schraubte der Receiver sein Konto in dieser Saison auf stattliche 1892 Yards hoch. Rice hatte in seiner 20-jährigen NFL-Laufbahn zwischen 1985 und 2005 hauptsächlich im Dress der San Francisco 49ers einst 1848 Yards überbrückt.

Als Johnson den Rice-Rekord geknackt hatte, joggte er unter dem Jubel der Fans zu seinem Vater und überreichte ihm das Ei. "Das war ein sehr spezieller Moment", sagte der Star der Lions, der zudem als einziger NFL-Spieler zum achten Mal in Folge die 100-Yard-Marke in einem Spiel überwand. Die 2000 Saison-Yards sind in Sicht ...

"Ich habe viele Hall-of-Famer gesehen", sagte Detroits Trainer Jim Schwartz, "aber ich habe noch nie einen besseren Spieler als Calvin Johnson."

Ryan egalisiert persönlichen Rekord

Vier Touchdown-Pässe! Quarterback Matt Ryan (li.) sicherte den Atlanta Falcons den Top Spot in der NFC.
Vier Touchdown-Pässe! Quarterback Matt Ryan (li.) sicherte den Atlanta Falcons den Top Spot in der NFC.
© Getty ImagesZoomansicht

Bei den Gästen stach Spielmacher Matt Ryan heraus, der seine persönliche Bestmarke von vier Touchdown-Pässen in einem Spiel egalisierte. Zwei der Pässe fing Roddy White in der Endzone. Durch den Sieg in Detroit sicherten sich die Falcons Platz eins in der NFC und damit Heimvorteil bis zum Super Bowl. "Das ist bombastisch", sagte Ryan. "Unser Selbstvertrauen ist groß und gute wie schlechte Erfahrungen helfen uns weiter. Wir müssen nur fokussiert bleiben." Atlanta steht nun bei beeindruckenden 13:2 Siegen, Ryan kam auf 279 Yards bei 25 erfolgreichen von insgesamt 32 Pässen. Die Franchise aus Georgias Metropole erreichte bislang nur einmal in ihrer Geschichte das große Finale. In der Saison 1998 unterlagen sie im Super Bowl XXXIII in Miami, Florida, den Denver Broncos mit 19:34.

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Brown schießt die Bengals in die Play-offs

Jede Menge Brisanz beinhaltete die Partie zwischen den Cincinnati Bengals und den Pittsburgh Steelers, ging es doch im direkten Vergleich um ein Play-off-Ticket. Dass die Bengals sich letztlich qualifizierten, hatten sie Josh Brown zu verdanken. Vier Sekunden vor Schluss führte der Kicker sein Team mit einem Field Goal über 43 Yards zum 13:10-Sieg. Pittsburgh-Quarterback Ben Roethlisberger hatte sich zuvor eine folgenschwere Interception geleistet. Cincinnati, das sechs der letzten sieben Spiele für sich entscheiden konnte, ist damit zum zweiten Mal in Folge in den Play-offs mit von der Partie. Die Steelers sind aus dem Rennen.

Auch Seattle und Indianapolis sind weiter

In der AFC sind seit Sonntag alle Play-off-Tickets vergeben, nur noch um die Setzliste für die K.o.-Phase geht es am letzten Spieltag. Die Indianapolis Colts um ihren jungen Spielmacher Andrew Luck ergatterten ihre Wild Card durch ein 20:13 bei den Kansas City Chiefs, die Baltimore Ravens holten sich per 33:14 über den Meister New York Giants den Gruppensieg in der AFC North vor Cincinnati.

Womit wir beim Sorgenkind der NFC wären. Die Giants lagen vor Wochen noch auf Gruppensiegkurs im Osten, verloren dann aber gänzlich an Spannkraft und waren nach dem Debakel gegen Atlanta (0:34) nun auch bei den Ravens chancenlos, ergaben sich förmlich in ihr Schicksal. Im Kampf um einen Platz in den Play-offs ist der Meister nun fast chancenlos, muss zum Abschluss gegen Philadelphia gewinnen und auf Niederlagen der Konkurrenz aus Chicago, Minnesota und Dallas hoffen. Die Cowboys spielen bei den Redskins um den Sieg in der NFC East, hier geht es um alles oder möglicherweise nichts.


NFL, Week 16

Samstag, 22. Dezember

Detroit Lions - Atlanta Falcons 18:31

Sonntag, 23. Dezember

Green Bay Packers - Tennessee Titans 55:7, Carolina Panthers - Oakland Raiders 17:6, Miami Dolphins - Buffalo Bills 24:10, Pittsburgh Steelers - Cincinnati Bengals 10:13, Jacksonville Jaguars - New England Patriots 16:23, Kansas City Chiefs - Indianapolis Colts 13:20, Dallas Cowboys - New Orleans Saints 31:34 OT, Philadelphia Eagles - Washington Redskins 20:27, Tampa Bay Buccaneers - St. Louis Rams 13:28, Houston Texans - Minnesota Vikings 6:23, N.Y. Jets - San Diego Chargers 17:27, Baltimore Ravens - N.Y. Giants 33:14, Denver Broncos - Cleveland Browns 34:12, Arizona Cardinals - Chicago Bears 13:28, Seattle Seahawks - San Francisco 49ers 42:13


Für die Play-offs qualifiziert

AFC: New England Patriots (Sieger AFC East), Houston Texans (Sieger AFC South), Denver Broncos (Sieger AFC West), Baltimore Ravens (Sieger AFC North), Indianapolis Colts, Cincinnati Bengals (jeweils Wild Card)

NFC: Green Bay Packers (Sieger NFC North), Atlanta Falcons (Sieger NFC South, NFC-Gesamterster), San Francisco 49ers, Seattle Seahawks
Im Rennen um die letzten beiden Play-off-Tickets haben die Washington Redskins, die Minnesota Vikings, die Chicago Bears, die Dallas Cowboys und die New York Giants noch Chancen.


Week 17

AFC: Sollten die Houston Texans (in Indianapolis) und die Denver Broncos (gegen die Kansas City Chiefs) gewinnen, wären sie in der ersten Runde spielfrei. Die New England Patriots (zu Hause gegen die Miami Dolphins) müssen also auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen, um nicht gleich in der Wildcard-Runde antreten zu müssen.
NFC: Die Atlanta Falcons sind spielfrei, die Green Bay Packers müssen die Minnesota Vikings schlagen, um in diesen Genuss zu kommen. Sollten die Vikings verlieren, steigen die Chancen der Chicago Bears (ebenfalls 9:6). Im Osten kommt es zm Endspiel Washington gegen Dallas. Der Sieger ist Gruppensieger. Die Wildcard geht nur dann an die New York Giants, wenn diese Philadelphia schlagen, und wenn Dallas, Chicago und Minnesota verlieren.

24.12.12
 
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Vereinsdaten

Vereinsname:Atlanta Falcons
Anschrift:Atlanta Falcons
4400 Falcon Parkway
Flowery Branch, Georgia, USA 30542
Internet:http://www.atlantafalcons.com/

Vereinsdaten

Vereinsname:Detroit Lions
Anschrift:Detroit Lions
222 Republic Drive
Allen Park, Michigan, USA 48101
Internet:http://www.detroitlions.com/

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