Mit Spannung wurde das Duell der Denver Broncos gegen die New Orleans Saints erwartet. Trafen mit Peyton Manning (Broncos) und Drew Brees (SaintS), doch zwei "Elite-Quarterbacks" aufeinander. Doch die Partie vor 76.832 Zuschauern im Sports Authority Field war eine relativ eindeutige Angelegenheit. Mit 34:14 hatten die Broncos am Ende die Nase vorn.
Mannig warf drei Touchdown-Pässe und brachte insgesamt 22 seiner 30 Würfe für 305 Yards an den Mann. Mit seinem fünften 300-Yard-Spiel in Serie stellte er einen neuen Franchise-Rekord auf. Und dies, nachdem er sich bereits frühzeitig am Daumen verletzte. "Es ist alles ok.", sagte er nach der Partie: "Es könnte am Montag ein wenig schmerzen."
Bei seinem Gegenüber Brees fanden nur 22 der 42 Pässe für 213 Yards einen Abnehmer. Das Problem der Saints ist aber die Abwehr. Mit 474,7 ließen sie bisher die meisten Yards aller Teams gegen sich zu. Und zwar mit deutlichem Abstand zum Vorletzten, den Buffalo Bills (424,1).
Als einziges Team in der NFL sind die Atlanta Falcons noch ungeschlagen. Auch die Philadelphia Eagles konnten den Siegeszug der Falken nicht stoppen, dank dreier Touchdown-Pässe von Matt Ryan gewann Atlanta mit 30:17. Erstmals starteten die Falcons damit mit sieben Siegen am Stück. Auf der anderen Seite musste Andy Reid als Eagles-Coach seine erste Niederlage nach einer spielfreien Woche hinnehmen. Zudem misslang das Debüt des neuen Defensive-Koordinators Todd Bowles. Ex-Atlanta-Quarterback Michael Vick verlor zwar kein einziges Mal das Ei, bot aber erneut nur eine durchschnittliche Vorstellung.
Im Duell zweier Division-Rivalen feierten die New York Giants einen wichtigen 29:24-Sieg bei den Dallas Cowboys. Vor 94.067 Zuschauern in Arlington warf Tony Romo zwar für 437 Yards, doch der Cowboys-Quarterback leistete sich auch vier Interceptions. So wurde Giants-Kicker Lawrence Tynes mit fünf Field Goals zum Matchwinner. Der Titelverteidiger thront nun mit einer Bilanz von sechs Siegen bei zwei Niederlagen souverän an der Spitze der NFC East und steuert klar Richtung Play-offs, während den Cowboys (3-4) so langsam die Felle davon schwimmen. Die Giants führten bereits mit 23:0, doch Dallas drehte zunächst die Partie und lag nach dem dritten Viertel mit 24:23 vorne. Doch "Comeback-Kid" Eli Manning führte sein Team im Schlussabschnitt zum 20. Mal in seiner Karriere nach einem Rückstand doch noch zum Sieg.

Überragender Akteur im Wembley-Stadion war vor 84.004 Zuschauern Tom Brady. Der 35-Jährige verbuchte damit im 40. Spiel in Serie mindestens einen Touchdown. Lediglich Drew Brees (New Orleans Saints), dessen Serie seit 50 Partien währt, und der 2002 verstorbene Johnny Unitas (47) stehen in dieser Statistik noch vor Brady.
Den siebten Sieg im siebten Spiel feierten die Atlanta Falcons mit einem 30:17 über die Philadelphia Eagles. Matt Ryan gelangen drei Touchdownpässe. Hinter den Falcons belegen in der NFC Conference die Chicago Bears den zweiten Platz, ihnen gelang mit einem 23:22 gegen die Carolina Panthers der sechste Sieg im siebten Spiel.
Die Miami Dolphins schlugen die New York Jets mit 30:9 und bleiben den Patriots in der AFC East nach dem vierten Sieg im siebten Spiel auf den Fersen. Zwischen beiden Teams flogen im Vorfeld die verbalen Giftpfeile hin und her, doch lediglich die Dolphins ließen vor 79.088 in East Rutherford ihren Worten auch Taten folgen, während die Jets einmal mehr enttäuschten. Dabei verletzte sich Miamis Quarterback Ryan Tannehill, doch der für ihn eingewechselte Matt Moore behielt die Nerven. Anders als die Jets, die nach der Niederlage weiterhin verbal gegen den Gegner nachtraten. Sie spielen "nicht sehr sauber" und seien "etwas billig" schnaubte Wide Receiver Chaz Schilens.
Am Montag wurde zudem bekannt, dass die Wechselfrist wegen des Hurrikans Sandy um zwei Tage nach hinten verschoben wird. Statt bis Dienstag dürfen die Klubs nun bis Donnerstag neue Spieler verpflichten. Der Wirbelsturm sollte noch am Montag auf die Ostküste treffen. Die NFL und viele Klubs hatten ihre Büros am Montag geschlossen. Dadurch sei es nicht möglich, die für Transfers notwendigen Papiere zu bearbeiten, hieß es in einer Mitteilung der Liga. Unmmittelbar vor dem Saisonbeginn Anfang September hatte die NFL schon einmal die Wechselfrist verschoben. Neuer Stichtag war der Dienstag nach dem achten Spieltag. Davor waren Trades nur bis zum Dienstag nach der sechsten Woche der Spielzeit möglich gewesen.
| Heim | Gast | Erg. | ||
|---|---|---|---|---|
Minnesota | - | Tampa Bay | 17:36 | |
Chicago | - | Carolina | 23:22 | |
Cleveland | - | San Diego | 7:6 | |
Detroit | - | Seattle | 28:24 | |
Green Bay | - | Jacksonville | 24:15 | |
Tennessee | - | Indianapolis | 13:19 OT | |
St. Louis | - | New England | 7:45 | |
NY Jets | - | Miami | 9:30 | |
Philadelphia | - | Atlanta | 17:30 | |
Pittsburgh | - | Washington | 27:12 | |
Kansas City | - | Oakland | 16:26 | |
Dallas | - | NY Giants | 24:29 | |
Denver | - | New Orleans | 34:14 | |
Arizona | - | San Francisco | 3:24 | |