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31.10.2011, 10:35

NFL: Saints erleben in St. Louis böse Überraschung

"Big Ben" gewinnt das Duell gegen Brady klar

Am 8. Spieltag der NFL kehrte Right Tackle Sebastian Vollmer nach sechswöchiger Verletzungspause ins Team der New England Patriots zurück. Die 17:25-Niederlage gegen die Pittsburgh Steelers konnte das nicht verhindern. Für eine dicke Überraschung sorgten die zuvor sieglosen St. Louis Rams, die den New Orleans Saints das Nachsehen gaben. Die Philadelphia Eagles fuhren einen wichtigen Erfolg gegen die Dallas Cowboys ein.

Ben Roethlisberger gegen Tom Brady
"Big Ben" in der Oberhand: Das Duell der Starquarterbacks entschied Ben Roethlisberger (l.) gegen Tom Brady für sich.
© Getty ImagesZoomansicht

Ben Roethlisberger gegen Tom Brady - in Pittsburgh stieg am Sonntag das Duell der Star-Quarterbacks. Und "Big Ben" entschied es klar für sich. Der Steelers-Spielmacher passte bei Pittsburghs 25:17-Erfolg für 365 Yards und zwei Touchdowns. Mit einer ganz starken Defensivleistung hielten die Gastgeber zudem die beste Offensive der Liga in Schach: Brady gelangen zwar auch zwei Touchdownpässe, insgesamt warf er jedoch nur für 198 Yards (persönlicher Saison-Tiefstwert) und fand nie richtig zu seinem Spiel. In der Schlussphase machten es die Patriots noch einmal spannend und kamen 2:35 Minuten vor dem Ende bis auf sechs Punkte heran. Doch zur Wende reichte es nicht mehr. Die Steelers, die nach einem 2:2-Start zu Saisonbeginn mächtig in die Kritik geraten waren, zeigten damit, dass man sie noch lange nicht abschreiben sollte und siegten zum vierten Mal in Folge.

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Vollmer war bei den Patriots, die ihre zweite Niederlage im siebten Spiel kassierten, nach auskurierter Rückenverletzung erstmals seit dem 35:21 gegen die San Diego Chargers am 18. September wieder dabei. Dem 27-Jährigen war die fehlende Spielpraxis anzumerken. In der AFC East liegen die "Pats" nun gleichauf mit den Buffalo Bills, die den Washington Redskins beim 23:0 keine Chance ließen.´

Rams überraschen die Saints

Für die Überraschung des Tages sorgten die St. Louis Rams. Der krasse Außenseiter, der bislang noch kein Spiel gewonnen hatte, setzte sich mit 31:21 gegen die New Orleans Saints durch. Vor dem Spiel trat das Baseball-Team der St. Louis Cardinals, das am Freitag in der World Series triumphiert hatte, mit der Meistertrophäe auf dem Rasen auf. Vielleicht inspirierte das den bislang erfolglosen Stadtnachbarn zu den folgenden Großtaten. Running Back Steven Jackson schaffte zwei Touchdowns und trug das Ei insgesamt über 159 Yards. Sein erstes 100-Yard-Spiel seit drei Jahren. Saints-Quarterback Drew Brees, der sein Team in der Vorwoche noch zum 62:7-Kantersieg gegen die Indianapolis Colts geführt hatte, leistete sich zwei Interceptions und wurde insgesamt sechsmal zu Boden gerissen. Trotz der Niederlage führen die Saints (5:3) die AFC South weiter an.

Eagles in Fahrt, Ravens kämpferisch, Tebow am Boden

Die Philadelphia Eagles kommen langsam in Fahrt. Nach dem misslungenen Saisonstart (1:4) feierte das Team um Quarterback Michael Vick mit dem 34:7 gegen den Divisionsrivalen Dallas Cowboys den zweiten Sieg in Folge und meldete sich zurück im Play-off-Rennen. Vick (279 Yards/zwei TD) lieferte eine starke Vorstellung ab, Mann des Abends war aber Running Back LeSean McCoy, der mit 185 Yards Raumgewinn eine Karrierebestleistung hinlegte und das Spielgerät zweimal in die Endzone trug. In der NFC East liegen die Eagles nun gleichauf mit den Cowboys (3:4). Erster sind weiterhin die New York Giants (5:2), die gegen die immer noch sieglosen Miami Dolphins 20:17 gewannen.

Tim Tebow
Kein schöner Nachmittag: Rookie-Quarterback Tim Tebow verbrachte gegen Detroit viel Zeit am Boden.
© Getty Images

Kampfgeist bewiesen die Baltimore Ravens, die gegen die Arizona Cardinals schon mit 21 Punkten in Rückstand lagen, dank dreier Touchdowns von Ray Rice und einem Field Goal von Kicker Billy Cundiff in den Schlusssekunden noch mit 30:27 gewannen. Im zweiten Viertel waren den Cardinals binnen fünf Minuten drei Touchdowns gelungen.

Mächtig unter die Räder kamen die Denver Broncos, die gegen das Überraschungsteam der Detroit Lions vor heimischer Kulisse mit 10:45 unterging. Broncos-Quarterback Tim Tebow, in der Vorwoche beim Overtime-Sieg in Miami noch der gefeierte Held, erlebte einen ganz bitteren Nachmittag. Gleich siebenmal brachten die Lions den Rookie zu Boden. Sein Gegenüber Matthew Stafford glänzte trotz Knöchelblessur mit drei Touchdownpässen, ehe er im Schlussviertel vorzeitig Schluss machen durfte.


Die Ergebnisse vom 8. Spieltag

Tennessee Titans - Indianapolis Colts 27:10
Houston Texans - Jacksonville Jaguars 24:14
Baltimore Ravens - Arizona Cardinals 30:27
N.Y. Giants - Miami Dolphins 20:17
Carolina Panthers - Minnesota Vikings 21:24
St. Louis Rams - New Orleans Saints 31:21
Buffalo Bills - Washington Redskins 23:0
Denver Broncos - Detroit Lions 10:45
Seattle Seahawks - Cincinnati Bengals 12:34
San Francisco 49ers - Cleveland Browns 20:10
Pittsburgh Steelers - New England Patriots 25:17
Philadelphia Eagles - Dallas Cowboys 34:7

31.10.11
 
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