| Vereinsname: | New England Patriots |
| Anschrift: | New England Patriots 60 Washington Street Foxboro, Massachusetts, USA 02035 |
| Internet: | http://www.patriots.com/ |

Randy Moss hängt seine Fanghandschuhe an den Nagel. Nach 153 in der Endzone gefangenen Pässen - damit ist er gemeinsam mit Terrell Owens Zweiter in der Ewigen Bestenliste, hinter dem legendären Jerry Rice (hauptsächlich San Francisco 49ers). Fünfter ist Moss in Sachen gefangener Yards (14.858), Achter bei den Receptions (954).
Sein Talent war von Beginn der NFL-Karriere unbestritten, sein Charakter jedoch schwierig. 1998 schlug er als Volltreffer in der Liga ein, seine 17 TD-Pässe führten die Minnesota Vikings ins NFC-Finale. Beständig landete Moss in den zweistelligen Touchdown-Werten, nach seinem Wechsel zu den Oakland Raiders gelang ihm das zunächst nicht mehr. Erst im Dress der Patriots (ab 2007) kam der Erfolg zu ihm zurück. Gemeinsam mit Spielmacher Tom Brady gelangen im ersten Jahr 16 Siege - und 23 Moss-Touchdowns (NFL-Rekord)!
Im Oktober 2010 ging es dann zurück nach Minnesota, mit dem damaligen Coach Brad Childress kam Moss aber nicht klar und zog nach wenigen Wochen weiter zu den Tennessee Titans. Dort endete nun seine glanzvolle Laufbahn.
Auf den Spurs Moss' wandelt nun Chad Ochocinco. Der Mann mit der namensgebenden 85 auf dem Rücken verließ die Cincinnati Bengals in Richtung Patriots und soll nun Bradys Pässe fangen. Ochocinco, früher Johnson, hat ebenso wie sein Vorgänger den Ruf des Exzentrikers. Ebenso wie Moss will er in Neuengland ruhiger werden. "Den Chad, den alle kennen, wird es nicht mehr geben. Ich werde einfach nur noch spielen." Schade, werden viele denken.
Denn der 33-Jährige (zehn Jahre Bengals: 66 TDs) war während des Lockouts (und auch davor) für so manche Nettigkeit zu haben. Im März absolvierte er ein Training beim Profifußballklub Sporting Kansas City, im Mai probierte er es mit Bullenreiten.
Bullenreiten, harmlos. Das könnte Plaxico Burress von sich behaupten. Der baumlange Receiver, der die New York Giants 2008 mit seinem Superfang in den Schlusssekunden zum Super-Bowl-Sieg über die Pats führte, ließ seine Karriere in einer unglückseligen Nacht vor drei Jahren gegen die Wand fahren. In einem Nachtklub schoss sich Burress mit der eigenen Waffe versehentlich ins Bein. 20 Monate Haft wegen Waffenbesitz waren die Folge.
Nun will er sich wie einst Quarterback Michael Vick (der mit den Hundekämpfen) rehabiltieren. Und zwar in New York, aber bei dem anderen Team der Stadt. Die Jets erhoffen sich den großen Wurf, denn Spielmacher Mark Sanchez hat neben Burress nun auch Santonio Holmes an seiner Seite. Der war ein Jahr nach Burress der große Held im Super Bowl. Im Dress der Pittsburgh Steelers gelang ihm 35 Sekunden vor Schluss der entscheidende Fang in der Endzone der Arizona Cardinals. Burress entschied sich übrigens gegen die Steelers, bei denen er seine ersten fünf Profijahre verbracht hatte. Bei den Jets erhält er einen Ein-Jahres-Vertrag.
| Heim | Gast | Erg. | ||
|---|---|---|---|---|
Green Bay | - | New Orleans | 42:34 | |
Baltimore | - | Pittsburgh | 35:7 | |
Houston | - | Indianapolis | 34:7 | |
Jacksonville | - | Tennessee | 16:14 | |
Cleveland | - | Cincinnati | 17:27 | |
Tampa Bay | - | Detroit | 20:27 | |
St. Louis | - | Philadelphia | 13:31 | |
Chicago | - | Atlanta | 30:12 | |
Kansas City | - | Buffalo | 7:41 | |
San Francisco | - | Seattle | 33:17 | |
Washington | - | NY Giants | 28:14 | |
San Diego | - | Minnesota | 24:17 | |
Arizona | - | Carolina | 28:21 | |
NY Jets | - | Dallas | 27:24 | |
Miami | - | New England | 24:38 | |
Denver | - | Oakland | 20:23 | |


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