In Abwesenheit deutscher Teilnehmer - erstmals seit Einführung der EM vor 76 Jahren! - krönte sich der Franzose Romain Barras zum "König" der Athleten und räumte mit 8453 Punkten den Titel in der Zehnkampfkonkurrenz ab. Hauchdünn mit 18 Punkten Rückstand landete der Niederländer Eelco Sintnicolaas mit 8436 Zählern auf dem Silberrang. Bronze ging an Andrej Krautschanka aus Weißrussland (8370). Barras profitierte dabei vom verletzungsbedingten Ausscheiden des Ukrainers Alexej Kasjanov, der nach dem ersten Tag in Führung lag, und wegen muskulärer Probleme im Oberschenkel aufgeben musste.
Der Russe Alexander Shustov ist Europas bester Hochspringer. Mit 2,33 Meter übersprungener Höhe setzte sich der einstige Studenten-Weltmeister knapp vor seinem Landsmann, dem Hallen-Weltmeister Ivan Uchov durch, der mit 2,31 Meter auf Platz zwei sprang. Knapp dahinter (2,29 Meter) angelte sich der Engländer Martyn Bernard die Bronzemedaille.
Englands Weltmeister im Dreisprung, Philips Idowu, fand auch in Barcelona zu seinem richtigen Timing und sprang in der Dreisprung-Konkurrenz auf uneinholbare 17,81 Meter zu EM-Gold. Damit blieb er gleich 30 Zentimeter vor dem zweitplatzierten, dem Rumänen Marian Oprea (17,51 Meter). Auf Rang drei sprang der Franzose Teddy Tamgho mit 17,45 Meter.
Beide deutschen Hürdensprinter haben am Donnerstag in Barcelona das Halbfinale am Freitag erreicht. Der deutsche Meister Martin Bühler (Offenburg) wurde Vorlauf-Vierter in 13,62 Sekunden, der bei den deutschen Meisterschaften als Favorit gestürzte Alexander John (Leipzig) kam ebenfalls als Vierter seines Laufes in 13,61 weiter.
Christophe Lemaitre steht nur 14 Stunden nach seinem 100-m-Triumph im Finale über die 200 Meter. Der Shooting-Star schonte im Vorlauf seine Kräfte und kam in 20,64 Sekunden ins Ziel. Im Halbfinale steigerte er sich dann auf 20,39 Sekunden, was gleichzeitig die beste Zeit bedeutete. Dagegen war für Sebastian Ernst (Wattenscheid) Endstation. Als Letzter seines Halbfinal-Laufs (20,95) schied er aus. Bereits zuvor verzeichnet das 73-köpfige deutsche Team durch Daniel Schnelting (20,99) den achten Ausfall in Runde eins.

Medaillenhoffnung Malte Mohr hat überraschend das Finale im Stabhochsprung verpasst, seine DLV-Teamkollegen Fabian Schulze (München) und Raphael Holzdeppe (Zweibrücken) kamen nach erheblichen Startschwierigkeiten weiter und überquerten die Qualifikationshöhe von 5,65 Meter. Der deutsche Meister Mohr schaffte nur 5,50 Meter. Im entscheidenden Versuch verhinderte eine Windböe das Überqueren der Latte. "Die Böe hat mich ganz kurz vor dem Einstichkasten erwischt. Da kannst du nichts mehr machen, ich konnte den Stab nicht halten und habe total verrissen", erklärte Mohr. Das Finale der besten zwölf Stabhochspringer steht am Samstagabend auf dem Programm.
„Was soll ich jetzt machen, Trübsal blasen? Ist eh' gelaufen. Scheiße. Ich hab' mir das anders vorgestellt.“Malte Mohr
Die Reihe deutscher Vorkampf-Enttäuschungen setzte die Jenaer Dreispringerin Katja Demut fort. Sie legte drei ungültige Versuche hin und ist damit Nummer neun in Sachen Erstrunden-Ausfälle. 14,04 Meter hätten gereicht für das Finale, ihre Bestleistung liegt bei 14,31 Metern.
5000-Meter-Läufer Arne Gabius hat das Finale erreicht. Dem 29 Jahre alten Tübinger reichte am Donnerstagabend Halbfinal-Platz 13 in 13:39,78 Minuten für den Endlauf am Samstagabend. Vorlauf-Schnellster war Hayle Ibrahimov aus Aserbaidschan in 13:32,98 Minuten.
| Zeit | Sender | Sendung |
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| 08:15 | SKYS1 | Fußball: England, Premier League |
| 08:30 | SKYS2 | Golf: US PGA Tour |
| 08:30 | EURO | Eurogoals |
| 08:45 | SKYBU | Fußball: 2. Bundesliga |
| 09:30 | SKYBU | Fußball: Bundesliga |
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Re: macht aber gar nix
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Blaubarschbube
- 07.02.12, 07:16 - 9 mal gelesen
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