Der Ausschuss sah es als erwiesen an, dass die 24-Jährige das Blutdopingmittel EPO eingenommen habe. Die Sportlerin selbst bestritt vor dem Ausschuss erneut Doping, entschuldigte sich nach dem Verfahren aber für den entstandenen Skandal. Nach Ablauf der Sperre will sie 2014 bei den Olympischen Spielen in Sotschi starten.
Sie habe gedacht, von ihrem ukrainischen Physiotherapeuten Witali Trypolski, Injektionen mit Vitaminen bekommen zu haben, erklärte die 24-Jährige vor zwei Wochen vor Journalisten und betonte, sie habe "unbegrenztes Vertrauen" zu Trypolski. Dieser hatte Marek seit drei Jahren betreut. Er wurde nach dem Skandal entlassen, Marek will aber keine Klage auf Schadensersatz gegen ihn einreichen.
Marek war nach dem olympischen 4x5-Kilometer-Staffellauf am 25. Februar positiv auf EPO getestet worden. Die Öffnung der B-Probe vor einer Woche bestätigte das Ergebnis der A-Analyse. Marek belegte mit der Staffel in Vancouver den sechsten Rang, im 30-Kilometer-Lauf wurde sie Elfte.
Die positiven Proben Mareks haben in Polen zu einer Diskussion um das Thema Doping geführt. So kündigte das Polnische Olympische Komitee (PKOI) nicht nur eine vollständige Aufklärung des Falles an, sondern auch noch eine Verschärfung der Strafen für Personen, die Sportler mit Dopingmitteln versorgen.
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