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10.11.2009, 10:12

28:10-Erfolg bei den Denver Broncos

Die Steelers setzen ein Zeichen

Mit dem Titelverteidiger ist auch in diesem Jahr zu rechnen. Die Pittsburgh Steelers fuhren am Montagabend durch ein 28:10 bei den Denver Broncos ihren fünften Sieg in Serie ein. Der Rekordmeister schraubte seine Bilanz damit auf halber Strecke der Saison auf 6:2-Siege und zog mit dem Überraschungsersten der AFC-North-Division, den Cincinnati Bengals, gleich. Bestes Team der AFC sind derzeit die Indianapolis Colts, die ebenso wie die New Orleans Saints in der NFC bei acht Erfolgen noch ungeschlagen sind.

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Ben Roethlisberger, Pittsburgh Steelers
Teambesprechung: Steelers-Quarterback Ben Roethlisberger beim Sieg in Denver.
© picture-alliance Zoomansicht

28:10 - ein klarer Erfolg in der "Mile High City". Zum fünften Mal in Folge gewannen die Steelers, und zum fünften Mal hintereinander erzielten sie mehr als 27 Zähler.

Superstar Ben Roethlisberger, der Quarterback mit Schweizer Wurzeln, führte sein Team mit drei Touchdown-Pässen zum Erfolg in der Höhle des Löwen. Wide Receiver Hines Ward (2), Rookie-Ballfänger Mike Wallace und Abwehrspieler Tyrone Carter nach Interception machten die vier Touchdowns der Gäste perfekt. Die Broncos, mit 6:2-Siegen weiterhin Erster der AFC West, verloren erstmals vor eigenem Publikum in dieser Saison.

Ihr Spielmacher Kyle Norton erwischte einen miserablen Tag. Ihm unterliefen drei Interceptions, ein Touchdown-Pass gelang ihm nicht. Und so musste auch die Defensive der Broncos für den einzigen Touchdown sorgen. Wie so oft an diesem Abend gelang es der Broncos-Abwehr, Roethlisberger enorm unter Druck zu setzen. Im dritten Viertel verlor "Big Ben" das Spielgerät, als er einen "Sack" durch Defensive End Kenny Peterson hinnehmen musste. Dessen Kollege Robert Ayers schnappte sich das Ei und trug es zum 10:7 in die Endzone. Denver hoffte auf den Sieg, doch Pittsburgh hatte die Antwort parat.

Nur rund zwei Minuten später landete der Ball in der Endzone der Broncos. Drei schnelle Spielzüge, ein 24-Yard-Lauf von Running Back Rashard Mendenhall (insgesamt 155 Yards Raumgewinn) und zwei perfekte Pässe Roethlisbergers - der zweite in die Endzone zu Hines Ward -, sorgten zusammen mit dem Extrapunkt für das 14:10. Roethlisberger leistete sich zwar im vierten Abschnitt seine einzige Interception, doch zwei Touchdown-Pässe und einige spektakuläre Aktionen insbesondere von Abwehrass Troy Polamalu - dem Mann mit der langen Mähne gelang u.a. eine spielentscheidende Interception - sorgten am Ende für einen glatten Sieg der Steelers.

Pittsburgh empfängt nun am kommenden Sonntag den Gruppenrivalen Cincinnati Bengals und will dann zwei Dinge: Die Spitzenposition in der AFC North übernehmen und sich für die überraschende Hinspielniederlage zu Saisonbeginn revanchieren.

10.11.09
 
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