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07.11.2009, 19:49

Eisschnelllauf-Weltcup: Dämpfer für Wolf

Fehlstart für Friesinger

Der Weltcup-Auftakt ging für Superstar Anni Friesinger-Postma völlig daneben. Die deutsche Eisschnellläuferin hinkte über die 1000-m-Strecke der Konkurrenz in Berlin klar hinterher und verpasste einen Top-Ten-Platz. Anders Monique Angermüller, die Platz sieben erreichte. Geschlagen geben musste sich beim Triumph von Wang Beixing (China) Sprint-Weltmeisterin Jenny Wolf.

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Anni Friesinger-Postma
Das war noch nichts: Anni Friesinger-Postma zeigt sich beim Auftakt außer Form.
© imago Zoomansicht

Noch nicht in Form präsentierte sich Friesinger beim Auftakt in Berlin. Nach ihrer Knieverletzung lieferte die 32-Jährige mit Platz 15 über 1000 m (1:17,84 Minuten) ihr bislang schlechtestes Weltcup-Ergebnis über diese Distanz. Während sich Angermüller beim Sieg der Kanadierin Christine Nesbitt (1:15,41) vorzeitig für die Olympischen Winterspiele in Vancouver (12. bis 28. Februar) qualifizierte, muss die 16-malige Weltmeisterin Friesinger noch um ihr Ticket für Kanada kämpfen. Pamela Zoellner lief nur auf den 22. Rang.

Das war eine solide Leistung, die aber noch ausbaufähig ist. Sprint-Weltmeisterin Jenny Wolf über ihren 500-m-Auftritt

Nicht zufrieden zeigte sich auch Sprint-Weltmeisterin Jenny Wolf. Die Lokalmatadorin musste sich über 500 in 38,04 Sekunden ihrer Dauer-Rivalin Wang Beixing (China) beugen. "Das war eine solide Leistung, die aber noch ausbaufähig ist", kommentierte Wolf ihren Auftritt. Nach einem starken Start bekam die dreimalige 500-m-Weltmeisterin in der Innenkurve Probleme und verlor entscheidende Zeit auf die Siegerin. "Ich hoffe, dass es am Sonntag im zweiten Lauf über 500 m etwas besser läuft und ich den Spieß umdrehen kann", meinte Wolf.

Äußerst zufrieden war Angermüller nach ihrem zwölften Platz über 500 m. "Ich bin total happy", sagte die Berlinerin. "Immerhin habe ich meine persönliche Bestzeit hier in Berlin aufgestellt und nicht auf einer der Bahnen in der Höhe."

Kramer bestimmt die 5000 m

Bei den Männern war Weltrekordler Sven Kramer über 5000 m das Maß aller Dinge. Der Niederländer verwies in 6:14,69 Minuten den Norweger Havard Bökko (6:17,17) und Landsmann Bob de Jong (6:19,22) auf die Plätze zwei und drei. Marco Weber (München) landete in 6:31,77 als bester Deutscher auf Platz 13. Überzeugen konnte der 19-jährige Patrick Beckert, der in 6:32,50 seine persönliche Bestzeit um mehr als fünf Sekunden steigerte und 15. wurde.

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07.11.2009, 19:49
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