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06.10.2009, 10:50

NFL: Patriots halten Baltimore nieder

Brett Favre schlägt sie alle

Im Monday Night Game hat Quarterback Brett Favre mit seinen Minnesota Vikings einen 30:23-Sieg über die Green Bay Packers errungen. Favre ist damit nun der einzige Spielmacher der NFL-Geschichte, der gegen alle 32 NFL-Teams gewinnen konnte. Zuvor hatten die New England Patriots den Baltimore Ravens am vierten Spieltag die erste Saisonniederlage zugefügt. Das Team des deutschen Liga-Neulings Sebastian Vollmer gewann 27:21. Meister Pittsburgh konnte nach zwei Pleiten in Serie mal wieder siegen.

Sieg auch gegen sein Ex-Team: Vikings-Quarterback Brett Favre (l., mit Ryan Longwell).
Sieg auch gegen sein Ex-Team: Vikings-Quarterback Brett Favre (l., mit Ryan Longwell).
© picture-allianceZoomansicht

Mit den Packers hatte Favre zwischen 1992 und 2007 seine erfolgreichste Zeit gehabt und gewann 1997 den Super Bowl. Nun machte er mit dem Sieg über sein Ex-Team seinen Rekord perfekt. "Ein Spiel entscheidet nicht darüber, ob meine Karriere gut oder schlecht war. Ich weiß, was ich getan habe und ich bin stolz darauf. Ich werde immer alles dafür geben, um zu gewinnen", sagte Favre nach dem Spiel. Gegen Green Bay brachte der 39-Jährige 24 von 31 Pässen an den Mitspieler und verbuchte dabei drei Touchdown-Pässe sowie 271 Yards Raumgewinn. Die Vikings sind eines von fünf noch ungeschlagenen Teams und festigten Platz eins in der NFC North.

Patriots halten Baltimore nieder

Sebastian Vollmar kam beim 27:21-Erfolg der New England Patriots als Reservespieler zum Einsatz. Entschieden war die Partie am Sonntagabend, als Ravens-Receiver Mark Clayton 28 Sekunden vor Schluss einen Pass seines erneut starken Quarterbacks Joe Flacco fallen ließ. Der Spielzug war beendet, die letzte Chance für die Ravens vertan. New Englands Star-Spielmacher Tom Brady hatte sein Team im zweiten Viertel mit einem Touchdown 10:7 in Führung gebracht. Mit einem 14-Yards-Pass auf Randy Moss für einen weiteren Touchdown sorgte Brady, der insgesamt eine durchschnittliche Vorstellung bot, im dritten Abschnitt für das letztlich vorentscheidende 24:14. Beide Teams weisen nach vier Spieltagen nun eine 3:1-Bilanz auf.

Weiterhin ungeschlagen sind die New Orleans Saints, die beim 24:10 gegen die bis dahin ebenfalls noch ungezwungenen New York Jets ihre Defensivqualitäten unter Beweis stellten. Darren Sharper fing gleich zwei Pässe von Jets-Quarterback Mark Sanchez ab, der sich insgesamt vier Ballverluste leistete. Nach der ersten Interception im zweiten Viertel trug Sharper den Ball über 99 Yards in die Endzone der Gäste - der Wendepunkt eines Spiels, in dem Saints-Spielmacher Drew Brees sein gefürchtetes Passspiel nicht aufziehen konnte wie gewohnt.

Familie Manning weiter ohne Niederlage

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Ihren vierten Sieg im vierten Spiel feierten die New York Giants, die bei den Kansas City Chiefs mit 27:16 die Oberhand behielten. Überragend dabei: Wide Receiver Steve Smith, der insgesamt elf Pässe fing und zwei Touchdowns erzielte. Kleine Sorgenfalten bereitete den Giants nur die Verletzung von Quarterback Eli Manning, der im Schlussviertel mit einer Fersenblessur ausschied. Dafür, dass die Bilanz der Manning-Familie weiter makellos bleibt, sorgte Bruder Peyton, der mit den Indianapolis Colts gegen die Seattle Seahawks 34:17 triumphierte und dabei zum vierten Mal in dieser Saison mehr als 300 Yards Raumgewinn verzeichnete. Die Colts brachten das Ei bei gleich vier der ersten fünf Spielzüge in die Endzone.

Giants-Quarterback Eli Manning
Schied im Schlussviertel angeschlagen aus: Giants-Quarterback Eli Manning.
© picture alliance

Die Denver Broncos hielten die Dallas Cowboys mit einer überragenden Defensivleistung in Schach. Beim 10:17 fanden Tomy Romo & Co. zu keinem Zeitpunkt in die Partie, das sonst wo starke Laufspiel der Gäste verpuffte völlig. Denver hat damit den besten Start seit sechs Jahren hingelegt.

Der Meister findet zurück in die Spur

Die Pittsburgh Steelers fanden nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge gegen die San Diego Chargers zurück in die Spur. Dabei musste der Titelverteidiger nach einer komfortablen 28:0-Führung durch Touchdowns von Rashard Mendenhall (2), Mewelde Moore und Heath Miller noch bangen, als die Gäste im Schlussviertel noch in Schlagweite kamen. Ein spätes Field Goal über 46 Yards von Jeff Reed sorgte dann aber für die Entscheidung.

06.10.09
 
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