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16.08.2009, 21:48

Oeser in Tiefflug zu Silber - Kleinert Zweite im Kugelstoßen

Bolt: Titel und Weltrekord - 9,58s

Das war ein Showdown: Usain Bolt läuft in Berlin über 100 Meter Weltrekord. Für Siebenkämpferin Jennifer Oeser ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Trotz eines Sturzes im abschließenden 800-Meter-Lauf holte sie sich Silber. Der WM-Titel ging an die Britin Jessica Ennis. Im Kugelstoßen der Frauen feierte Nadine Kleinert ebenso einen großen Erfolg - die Magdeburgerin holte Silber. Dreispringer Charles Friedek hat sich in seinem letzten großen Wettkampf ohne Weite verabschiedet.

Usain Bolt wie aus einer anderen Welt

Usain Bolt sprintete über 100 Meter auf und davon - zum WM-Titel und Weltrekord.
Usain Bolt (Mitte) sprintete über 100 Meter auf und davon - zum WM-Titel und Weltrekord.
© picture-alliance

Der Jamaikaner Usain Bolt ist auf den Tag genau ein Jahr nach seinem Sprint-Olympiasieg auch bei der Leichtathletik-WM in Berlin mit Weltrekord zu Gold gesprintet. Der 22-Jährige siegte über 100 m bei 0,9 m Rückenwind in 9,58 Sekunden und blieb damit elf Hunderstel unter seiner in Peking aufgestellten Bestmarke (9,69 Sekunden). Silber ging in 9,71 Sekunden an Titelverteidiger Tyson Gay aus den USA, Bronze holte sich in 9,84 Sekunden Bolts Landsmann Asafa Powell. Bolt ist der erste jamaikanische Sprint-Weltmeister in der WM-Geschichte und kassierte 160.000 Dollar (112.700 Euro) Prämie für den Titel und Weltrekord. Zudem hielt er Einzug in einen erlesenen Zirkel: Zuvor durften sich nur Carl Lewis und Maurice Greene (beide USA) zeitgleich Olympiasieger, Weltmeister und Weltrekordler über 100 m nennen. Bolts großes Ziel ist aber das WM-Triple. Bereits bei Olympia war ihm das Kunststück von drei Siegen über 100, 200 und 4x100 m geglückt. "Ich will eine Legende werde", sagte der 1,93 m große Schlacks über seine Motivation.


Siebenkampf: Oeser sichert sich Silber

Leichtathletik, Siebenkampf: Erste Medaille im Siebenkampf seit 12 Jahren: Jennifer Oeser holt Silber im Siebenkampf.
Erste Medaille im Siebenkampf seit 12 Jahren: Jennifer Oeser holt Silber im Siebenkampf.
© picture-allianceZoomansicht

Die Leverkusenerin Jennifer Oeser hat erstmals nach zwölf Jahren bei Leichtathletik-Weltmeisterschaften eine Medaille im Siebenkampf für Deutschland gewonnen. Mit 6493 Punkten holte die 25-Jährige am Sonntag in Berlin WM-Silber. Weltmeisterin wurde die Britin Jessica Ennis mit der Weltjahresbestleistung von 6731 Punkten. Bronze ging an die Polin Kamila Chudzik (6471). Die Neubrandenburgerin Julia Mächtig kam in der Endabrechnung mit 6265 Punkten auf Rang neun. Aufgeben musste wegen einer Fersenverletzung die Paderbornerin Lilli Schwarzkopf.


Kugelstoßen, Frauen: Nadine Kleinert krönt sich mit Silber

Nadine Kleinert hat am Sonntag die dritte Medaille für den Deutschen Leichtathletik-Verband bei den Weltmeisterschaften in Berlin erkämpft. In der Kugelstoß-Konkurrenz sicherte sich die 33 Jahre alte Magdeburgerin mit persönlicher Bestleistung von 20,20 Metern ihr viertes WM-Edelmetall nach zweimal Silber 1999 und 2001 sowie Bronze 2007. Der Titel ging an die Olympiasiegerin und Titelverteidigerin Valerie Vili aus Neuseeland, die mit 20,44 Metern die Konkurrenz im Griff hatte. Bronze holte die Chinesin Lijiao Gong mit 19,89 Metern. Tags zuvor hatte Ralf Bartels gleichfalls mit der Kugel Bronze gewonnen.


5000-Meter: Dibaba will doch laufen

Äthiopiens Doppel-Olympiasiegerin Tirunesh Dibaba will nach der Absage über 10.000 Meter doch noch an den Start gehen. Die 23-Jährige hat trotz einer Fußverletzung für den 5000-Meter-Vorlauf am Mittwoch gemeldet. Dies kündigte der Äthiopische Verband auf seiner Homepage an. Hingegen muss ihre Teamkollegin Meseret Defar, die am Samstagabend über die doppelte Distanz lange geführt hatte und am Ende nur Fünfte geworden war, um ihre Teilnahme bangen. Sie hatte sich dabei ebenfalls eine Blessur am Fuß zugezogen.


400 Meter, Frauen: Nwachukwu verpasst Finale

Sorina Nwachukwu ist am Sonntag im 400-Meter-Halbfinale ausgeschieden. Die deutsche Meisterin vom TSV Bayer Leverkusen kam in 51,98 Sekunden in ihrem Lauf auf den sechsten Platz. Als große Favoritin geht Sanya Richards in das Finale am Dienstag. Die US-Amerikanerin, die klar die Weltjahresbestenliste anführt, setzte sich am Sonntag in ihrem Halbfinallauf souverän in 50,21 Sekunden durch und musste sich dabei auf den letzten Metern nicht voll verausgaben. Dennoch hielt sie die Olympiasiegerin und Titelverteidigerin Christina Ohuruogu (Großbritannien/50,35), die gleichfalls im Endkampf um die Medaillen steht, sicher in Schach. Die beiden anderen Halbfinalsiege sicherten sich die Jamaikanerinnen Novlene Williams-Mills (49,88) und Shericka Williams (49,51) und meldeten damit ebenfalls ihre Anwartschaft auf die Medaillen an.


400 Meter Hürden: Clement auf Kurs

Titelverteidiger Kerron Clement (USA) geht bei der Leichtathletik-WM in Berlin als Favorit ins Finale über 400 Meter Hürden am Dienstag. Der 23-Jährige lief am Sonntagabend in 48,00 Sekunden die beste Halbfinal-Zeit vor seinem Landsmann Bershawn Jackson (48,23). Ebenfalls im Endlauf steht Altmeister Felix Sanchez aus der Dominikanischen Republik. Der 31 Jahre alte Weltmeister von 2001 und 2003 sowie Olympiasieger von 2004 lief in 48,34 Sekunden die viertbeste Halbfinal-Zeit. Deutsche Teilnehmer waren nicht am Start. Olympiasieger Angelo Taylor (USA) scheiterte bereits im Vorlauf.


Dreisprung: Friedek scheitert ohne Weite

Dreispringer Charles Friedek hat sich in seinem letzten großen Wettkampf ohne Weite verabschiedet. Zehn Jahre nach seinem WM-Sieg von Sevilla leistete sich der 37-Jährige in der Qualifikation drei Fehlversuche und verpasste damit das Finale am Dienstag (18.05 Uhr). Der Leverkusener hatte angekündigt, dass die WM sein letzter Wettkampf auf internationaler Bühne sein würde. Friedek durfte nur dank der Großzügigkeit des Verbandes zur WM. Die bei 17 m stehende B-Norm hatte er verpasst. Beim WM-Sieg vor zehn Jahren war der 16-malige deutsche Meister noch 17,59 m gesprungen. Favoriten auf Dreisprung-Gold sind in Berlin Titelverteidiger Nelson Evora (Portugal) ein Kuba-Trio sowie der Olympiazweite Phillips Idowu aus Großbritannien.


 

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