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20.05.2009, 11:20

Rückkehr nach elf Jahren

47. Superbowl in New Orleans

Eines der größten jährlichen Sportereignisse, der Superbowl, kehrt zurück nach New Orleans. Dies beschlossen die Vereinsbesitzer der NFL-Teams auf einer Versammlung in Fort Lauderdale in der Nacht zum Mittwoch (MESZ). Zum letzten Mal gastierte das Endspiel der NFL 2002 in der Stadt am Golf von Mexiko. Die gigantische Arena im Herzen von New Orleans bietet etwa 72.000 Football-Fans Platz.

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Superdome, New Orleans
Gigantischer Football-Tempel: Nach 2002, wird 2013 das NFL-Endspiel erstmalig wieder in dem riesigen Superdome in New Orleans ausgetragen.
© imago Zoomansicht

"Wir freuen uns sehr", versicherte der Klubpatriarch der New Orleans Saints, Tom Benson, dem Gremium. "Wir haben einen neuen Superdome in dem wir jetzt einen Superbowl veranstalten dürfen. Es könnte nicht aufregender sein!" Der Superdome bot 2005 25.000 Menschen Schutz, während der verheerende Hurrikan Katrina über das Land zog und 1.600 Todesopfer an der Golfküste forderte. Vor allem das Dach der Arena wurde dabei schwer beschädigt, woraufhin die Saints ein Jahr lang ihre Heimspiele in der Fremde bestreiten mussten und erst im September 2006 in ihr Stadion zurückkehrten.

Beim letzten Superbowl in New Orleans 2002 gewannen die New England Patriots in einer extrem spannenden Begegnung mit 20:17 gegen die St. Louis Rams. Seit einigen Jahren wird der Superbowl von der Versammlung der Klubpräsidenten gerne in den Süden der USA vergeben, da es Anfang Februar, wenn das Finale ausgespielt wird, im Norden einfach zu kalt ist.

Kampfabstimmung ums Finale

Jeder Süd-Verein versucht möglichst viele Endspiele in seinem Stadion auszutragen, da die Klubeinnahmen bei der 300-Millionen-Dollar-Veranstaltung gigantisch sind. So bekommen die Saints eine 85-Millionen-Dollar-Geldspritze von der NFL, die der Verein für zusätzliche Sitze, Logen und andere Verbesserungen an der Arena verwenden kann.

Superdome, New Orleans, Nacht
Lichtspektakel: Bei Nacht werden die gigantischen Ausmaße des Superdomes noch durch eine aufwändige Beleuchtung betont.
© imago Zoomansicht

Deshalb erscheint es nur logisch, dass die Veranstaltung nicht kampflos an die Stadt am Mississippi ging. Miami und Glendale/Arizona, warben ebenfalls um das Großereignis. Der Eigentümer der Miami Dolphins, Stephen Ross, gratulierte New Orleans zwar zum Superbowl, zeigte sich aber etwas enttäuscht, dass die Wahl nicht auf seine Stadt gefallen ist. "Ich glaube das Südflorida der beste Austragungsort für den Superbowl ist. Meiner Meinung nach sollte er jedes Jahr dort stattfinden", sagte Ross im Anschluss an die Veranstaltung.

Die Austragungsorte für die nächsten vier NFL-Finalspiele stehen damit bereits fest. Im nächsten Jahr steigt der 44. Superbowl zum zehnten Mal in Miami. Danach folgen Arlington/Texas und Indianapolis/Indiana.

20.05.09
 
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