Pittsburgh: Angeschlagener Wide Receiver ist optimistisch
Ward ist nicht klein zu kriegen
Der Ballfänger plagt sich mit einer Knieverletzung herum, die er im AFC-Finale gegen die Baltimore Ravens (23:14) erlitten hatte. Die Zeit wird langsam knapp, Ward kann nicht voll trainieren - aber das große Endspiel verpassen will er dennoch nicht.
"Ich werde nicht bei 100 Prozent sein, das kann ich ohne zu taktieren sagen", gab der in Südkoreas Hauptstadt Seoul geborene Modellathlet nach Ankunft am Endspielort in Florida zu Protokoll. "Aber ich werde aufs Feld gehen und meine Leistung zeigen." Eine Kniebandage soll ihn dabei unterstützen.
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Der 43. Super Bowl
Quarterback Ben Roethlisberger rechnet fest mit Ward, der beim letzten Super-Bowl-Sieg der Steelers vor drei Jahren (21:10 gegen Seattle) zum wertvollsten Spieler gewählt worden war. Mit Verweis auf die Fitness und den Köperbau seines Teamkollegen sagte "Big Ben": "Wir reden von Hines Ward. Er wird spielen. Es ist der Super Bowl!"
Am Donnerstag will Ward die Trainingsintensität deutlich erhöhen, bis dahin stehen intensive Reha-Maßnahmen an. Dazu gehört auch eine spezielle Sauerstofftherapie. Die hatte schon die Genesung von Willie Parker unter der Saison beschleunigt, der mit einer ähnlichen Verletzung kämpfen musste.
Hines Ward, der auf elf Jahre NFL-Erfahrung zurückblicken kann, ist mit 81 gefangenen Bällen bei 1043 Yards Raumgewinn und sieben Touchdowns bester Wide Receiver der Pittsburgh Steelers. In den beiden Play-off-Spielen gelang ihm noch kein Touchdown. Zusammen mit seinen Teamkameraden strebt Ward am Sonntag gegen die zuletzt überraschend stark aufspielenden Cardinals den sechsten NFL-Titel in der Klubgeschichte an - die Pittsburgh Steelers wären in diesem Fall Rekordmeister.
Trainiert werden die Steelers vom 36-jährigen Mike Tomlin, der Erfolgscoach Bill Cowher vor zwei Jahren ablöste und nun zum jüngsten Head Coach in der Geschichte der Liga werden kann, dem ein Titelgewinn gelingt.
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