Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Versenden Drucken
21.01.2009, 17:32

Super-Bowl XLIII: Vorteil im Passspiel

Air Arizona schwerelos

Die Arizona Cardinals im Super-Bowl? Keiner hätte es für möglich gehalten. Doch nach ihrem Siegeszug durch die NFL-Play-offs ist die Mannschaft um Spielmacher Kurt Warner nur noch einen Schritt von einer der größten Sensationen in der Geschichte der Liga entfernt. Und gerade der Vorteil in Sachen Passspiel gegenüber dem Finalgegner Pittsburgh Steelers lässt einen weiteren Triumph gar nicht abwegig erscheinen.

- Anzeige -
Larry Fitzgerald, Arizona Cardinals
Ein Mann ist nicht zu stoppen: Cardinals-Wide-Receiver Larry Fitzgerald schreibt Geschichte.
© imago Zoomansicht

Kurt Warner hat die Qual der Wahl. Gleich drei Top-Ballfänger gehören seiner Offensive an. Sowohl Larry Fitzgerald, als auch Anquan Boldin und Steve Breaston sammelten in der Regular Season jeweils mehr als 1000 Yards Raumgewinn durch die von ihnen komplettierten Pässe des 38-jährigen Spielmachers. Der lange Fitzgerald und sein Kollege Boldin wurden auch in die Pro-Bowl-Auswahl berufen und gehören damit zur Creme de la Creme der NFL.

Insbesondere Fitzgerald sticht immer wieder heraus. Ihn sucht Warner, wenn es brenzlig wird. In der Red Zone, oder wenn ein First Down her muss. In den bisherigen Play-offs schrieb Fitzgerald schon Geschichte - mit 419 Yards stellte er einen neuen NFL-Rekord für die Postseason auf, acht Touchdowns sprangen dabei heraus. Im NFC-Finale gegen Philadelphia legte er mit gleich drei Touchdowns den Grundstein für den Erfolg. Was macht ihn aus? Der 25-Jährige ist 1,91 m groß, überragt seine Gegenspieler damit meist um wichtige Zentimeter. Außerdem ist er robust, kann harte Tacklings abschütteln und meist noch ein paar Extra-Yards dranhängen, nachdem er den Ball gefangen hat. Gegen die Steelers, die auf die beste Pass-Defensive verweisen, muss er sein Können sicher wieder unter Beweis stellen.

"Die großen Fortschritte haben wir gemacht, weil Kurt Warner auf Larrys Können vertraut", sagte Head Coach Ken Whisenhunt nach dem NFC-Finale. "In haarigen Situationen muss er eigentlich nur den Ball hoch in seine Richtung werfen, weil Fitzgerald dann meist den Spielzug komplettiert."

Sorgenkind Hines Ward

Super Bowl XLIII

Die Pittsburgh Steelers sind in dieser Hinsicht klar im Nachteil. Das Team von Head Coach Mike Tomlin legt den Fokus tiefer. Das Ei fliegt seltener durch die Luft, wird eher von Super-Runner Willie Parker durch die Reihen der gegnerischen Abwehr getragen. Und so kommt mit Hines Ward lediglich ein Wide Receiver über die 1000er-Schallmauer. Ausgerechnet der muss jedoch erst einmal eine Knieverletzung überwinden.

Hines Ward, Pittsburgh Steelers
Wird er noch rechtzeitig fit: Hines Ward ist der Top-Receiver der Steelers.
© imago

"Wir mussten schon das ganze Jahr mit der Underdog-Rolle klarkommen", sagte Wards Reveiver-Kollege Nate Washington jüngst. "Hines Ward ist zu langsam, Santonio Holmes schafft den Durchbruch nicht und ich lasse zu viele Bälle fallen. Uns stört all die Kritik nicht", so Washington weiter. Die Erfahrung würde für Ward sprechen, der vor drei Jahren immerhin Super-Bowl-MVP war, als die Steelers sich im Finale gegen Seattle den fünften NFL-Titel holten und damit neben den San Francisco 49ers und den Dallas Cowboys Rekordhalter sind. Doch Ward ging am Sonntag gegen Baltimore in der ersten Hälfte zu Boden - das rechte Knie ist beschädigt. Ob's bis zum Endspiel am 1. Februar reicht? "Er rechnet fest damit", sagt Trainer Tomlin. "Also zählen wir ihn jetzt nicht aus und reservieren einen Platz im Bus."

Santonio Holmes sammelte in den Play-offs Selbstvertrauen und könnte in die Bresche springen. Gegen San Diego gelang ihm ein 67-Yard-Punt-Return bis in die Endzone, gegen Baltimore fing er einen 65-Yard-Touchdown-Pass.

Steelers hoffen auf Team-Mix

Holmes setzt sich nicht unter Druck. Er weiß, dass es in der Steelers-Philosophie stets sehr auf die Abwehr ankam, die sich schon in den 70er-Jahren als "Steel Curtain" einen Namen machte. Abwehrbollwerk, Parker als Laufspiel-Walze und dazu ein ordentliches Passspiel - so soll es aus Sicht der Steelers funktionieren. Und: "Viele haben uns kritisiert, aber das hat uns zusammengeschweißt", beschreibt Nate Washington das Erfolgsrezept.

Kritik gab's an den Steelers. Die Arizona Cardinals wurden zu Beginn der Play-offs gar belächelt, als schwächstes Team bezeichnet, das jemals die K.o.-Runde erreicht hätte und nur das Passspiel beherrscht. Doch auch die Mannschaft aus dem Südwesten der USA hat bewiesen, dass sie variabel agieren kann und gar nicht so leicht auszurechnen ist. Dank einer deutlichen Steigerung von Running Back Edgerrin James. Die Balance zwischen Pass- und Laufspiel stimmt also. Und das hinter einer starken Offensive-Line.

Versenden Drucken
21.01.2009, 17:32
- Anzeige -

Schlagzeilen


Alle Schlagzeilen in der Übersicht
- Anzeige -

Wahl zum Behindertensportler des Jahres 2009

Der Deutsche Behindertensportverband stellt seine erfolgreichsten Sportler des Jahres 2009 zur Wahl.

kicker prämiert das Sportfoto 2009

Livescores


TV Programm

Zeit Sender Sendung
07:05 SKYS1 Fußball: UEFA Champions League
07:30 SKYS2 Golf: World Golf Championships
07:40 SKYBU Fußball Bundesliga
08:00 SKYS1 Fußball: UEFA Champions League
08:30 EURO Motorsport

kicker Fanshop

Fan Shop

Community

Die aktuellsten Forenbeiträge
Re: Eine Lanze fuer Sch**sse04! von: FF-Goldstahl - 18.03.10, 06:31 - 2 mal gelesen
onanieren ist also doch schädlich von: FF-Goldstahl - 18.03.10, 06:30 - 3 mal gelesen
Re: zumindest gute besserung wuenschen von: Meikinho - 18.03.10, 06:12 - 7 mal gelesen

kicker-Sportmagazin

Ach, du dickes Ei! Die Fußball-Überraschung zu Ostern!

- Anzeige -


- Anzeige -