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05.11.2007, 09:45

Duell der Giganten geht an New England

Die Patriots schlagen zurück

Knapp zehn Minuten vor dem Ende lagen die New England Patriots im Gipfeltreffen der noch ungeschlagenen Teams bei den Indianapolis Colts mit 10:20 hinten. Doch mit unbändigem Willen und einem erneut glänzend aufgelegten Tom Brady drehten die Gäste den Spieß in der Schlussphase noch um und siegten mit 24:20. Jetzt wollen die Patriots Kurs nehmen auf eine reguläre Saison ohne Niederlage. Das gelang zuletzt den Miami Dolphins - 1972.

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Faulk springt in die Endzone
Die Entscheidung in Indianapolis: Kevin Faulk springt in die Endzone, Gary Brackett kann ihn nicht aufhalten.
© imago Zoomansicht

Selten wurde im Vorfeld eines Spiels der regulären Saison derartig viel Hysterie entfacht wie vor dem Aufeinandertreffen der noch ungeschlagenen Colts und Patriots am Sonntag. Und lange sah es nach einem Sieg des Titelverteidigers aus. Doch nicht mit Tom Brady! Zwei seiner drei Touchdownpässe warf der Quarterback binnen vier Minuten im Schlussviertel und drehte damit die Partie im Hexenkessel von Indianapolis zugunsten der Patriots, die den neunten Sieg im neunten Spiel einfuhren.

"Wir haben zu keinem Zeitpunkt unser Selbstvertrauen oder unsere Entschlossenheit verloren", sagte Brady. Bislang hatte New England in dieser Saison jedes Spiel mit durchschnittlich 25 Punkten Vorsprung gewonnen. Ein Rückstand im vierten Viertel war somit ein völlig neues Gefühl für die Patriots.

Die NFL

Quarterback Peyton Manning hatte den Vorsprung der Colts vergrößert, als er sich bei einem Versuch aus einem Yard Entfernung in die Endzone warf. Beim Stand von 20:10 sah es gut aus für den Champion. 9 Minuten 42 Sekunden waren noch zu spielen. Doch Brady führte sein Team zweimal in Windeseile über das Feld. Erst fing Randy Moss, den die Colts zu keinem Zeitpunkt in den Griff bekamen, seinen Pass über 55 Yards - die Grundlage für Wes Welkers anschließenden Touchdown. Nur wenige Minuten später fand Brady in der Endzone dann Kevin Faulk - die Vorentscheidung! Den Rest erledigte die Defense der Patriots. Als Jarvis Green Manning den Ball aus der Hand schlug und Colvin das Ei sicherte, war das Duell der Giganten entschieden.

Peyton Manning und Tom Brady
Superstars unter sich: Peyton Manning (li.) und Tom Brady.
© imago Zoomansicht

"Diese Jungs sind gut. Wir werden sie wieder sehen", sagte Running Back Joseph Addai, mit 112 Yards Raumgewinn der beste Offensivspieler der Colts. Wahrscheinlich im Finale um den Titel in der AFC, wo die Colts in der vergangenen Saison mit 38:34 die Oberhand behalten hatten. Bis dahin wollen die Patriots allerdings das erste Team seit den Miami Dolphins 1972 werden, die alle Spiele der regulären Saison für sich entscheidet. Momentan ist es nur schwer vorstellbar, dass sie sich dabei aufhalten lassen.

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05.11.2007, 09:45
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