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18.03.2016, 14:07

Hallen-WM in Portland: Paech landet auf Platz zehn

Lavillenie scheitert nur am Weltrekord

Der Franzose Renaud Lavillenie hat seinen Titel im Stabhochsprung bei der Hallen-WM in Portland erfolgreich verteidigt. Den eigenen Weltrekord konnte er aber nicht verbessern: 6,17 Meter waren diesmal zu hoch. Beim Leverkusener Carlo Paech klappte es nicht wie erhofft.

Renaud Lavillenie
Titelverteidiger trotz Schrecksekunde: Renaud Lavillenie.
© Getty ImagesZoomansicht

Zwei Sprünge reichten Frankreichs Stabhochsprung-Ass Renaud Lavillenie zum Gold, nur die eigene Weltrekordhöhe von 6,17 Meter war ihm bei den Hallen-Weltmeisterschaften in Portland/USA zu hoch. Der 29-Jährige verteidigte am Donnerstag (Ortszeit) mit 6,02 Metern seinen Titel. Zweiter wurde der Amerikaner Sam Kendricks mit 5,90 Metern vor dem Polen Piotr Lisek (5,75 Meter). In Abwesenheit des verletzten Raphael Holzdeppe kam der Leverkusener Carlo Paech mit 5,55 Metern über Rang zehn nicht hinaus.

"Am Anfang lief alles nach Plan, die 5,55 Meter waren ein guter Sprung, aber dann war der Wurm drin", kommentierte Paech sein enttäuschendes Abschneiden. "Ich bin schon enttäuscht, dass ich die bis hierhin gute Hallensaison nicht mit einer Kirsche obendrauf beenden konnte." Nun hofft er, in der Qualifikation für die Olympischen Spiele im August in Rio de Janeiro auf bessere Sprünge. "Es ist noch viel, viel Luft nach oben", hofft Paech.

Kopfüber Richtung Einstichkasten

Nachdem Lavillenie die Latte auf Weltrekordhöhe legen ließ, um seine im Februar 2015 aufgestellte Bestmarke von 6,16 Meter zu übertreffen, musste das Publikum eine Schrecksekunde überstehen. Beim zweiten Versuch rutschte er kopfüber in Richtung Einstichkasten. Er konnte aber unverletzt wieder aufstehen. "Als ich den Kasten direkt vor mir gesehen habe, habe ich schon ein bisschen Angst bekommen", sagte Lavillenie erleichtert.

Olympiasiegerin Jennifer Suhr siegte in einem hochklassigen Frauen-Wettbewerb mit 4,90 Metern, ihre US-Teamgefährtin Sandi Morris musste trotz übersprungener 4,85 Meter mit Silber zufrieden sein. Die Griechin Ekaterini Stefanidi holte mit 4,80 Metern die Bronzemedaille vor der höhengleichen Schweizerin Nicole Büchler. Deutsche Springerinnen waren nicht am Start.

dpa

 

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