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17.01.2016, 23:03

Divisional Round: Wilson & Co. machen es nochmal spannend

Dank 31:0 zur Pause: Superman Newton steht im NFC-Finale

Was hatten sich die Seattle Seahawks nicht alles vorgenommen nach dem glücklichen 10:9 in Minnesota, das der Beginn des Laufs zum dritten Super Bowl in Folge (Sieg 2014, Niederlage 2015) sein sollte. Im mit Spannung erwarteten Topspiel bei den Carolina Panthers lag Seattle zur Halbzeit allerdings schon mit 0:31 zurück. Die Aufholjagd nach der Pause kam zu spät. Die Panthers stehen im NFC-Finale gegen die Arizona Cardinals.

Unfassbarer Start in Charlotte

Cam Newton
Eine furiose erste Hälfte legte den Grundstein zum Sieg: Cam Newton und die Carolina Panthers stehen im NFC-Finale.
© Getty ImagesZoomansicht

Schon die ersten Sekunden, die ersten Aktionen hatten es im Bank of America Stadium in sich: Ausschließlich mit Laufspiel marschierte Carolina in die Endzone, wobei Running Back Jonathan Stewart unter anderem über 59 Yards und dann über vier Yards in zum Touchdown spurtete - 7:0. Es ging Schlag auf Schlag weiter: Seattles Spielmacher Russell Wilson leistete sich eine Interception, die Star-Linebacker Luke Kuechly zum Pick 6 verwandelte, ehe die Panthers einen langen Drive aufzogen, der im 1-Yard-TD von Stewart endete. Es folgte die nächste Interception von Wilson (zu diesem Zeitpunkt vier Pässe, darunter zwei Int.) sowie reihenweise schwache Aktionen des Teams von Headcoach Pete Carroll.

Auch der endlich wieder einsatzbereite "Beast Mode" Marshawn Lynch (zuletzt wochenlange Magenprobleme) brachte gegen die unfassbar starke Abwehr der Hausherren wenig bis nichts zustande. Letztlich stand zur Halbzeit ein saftiges, überdeutliches und hochverdientes 31:0 für Carolina, weil Kicker Graham Gano aus 48 Yards traf und "Superman" Newton noch für 19 Yards Tight End Greg Olsen fand. Außerdem verschoss Seahawks-Kicker Steven Hauschka noch Sekunden vor der Pause aus 55 Yards, sodass er und seine Kollegen tatsächlich mit null Punkten auf der Anzeigentafel in die Katakomben schreiten mussten.

Starke Aufholjagd ohne Happy End

Seattles Coach Pete Carroll fand offenbar aber die richtigen Worte und schickte seine Schützlinge mit neuer Power zurück auf den im Vorfeld kritisierten Platz.

Und siehe da: Quarterback Wilson dirigierte seine Offensive zu einer starken Aufholjagd. Der 27-Jährige verbesserte seine Bilanz nach den beiden Interceptions zu Beginn letztlich auf starke 31/48 Pässe, 366 Yards und drei Touchdowns. Die Zuspiele zu seinen Wide Receivern Jermaine Kearse (zwei TDs) und Tyler Lockett (ein TD) waren dabei phänomenal präzise. Und weil Kicker Hauschka kurz vor Spielschluss aus 36 Yards per Field Goal traf, stand es plötzlich nur noch 24:31 - auch deswegen, weil die Panthers-Offensive im gesamten zweiten Durchgang gegen Richard Sherman, Kam Chancellor & Co. nicht mehr stattfand und wie Seattle in Abschnitt eins keinen (!) Punkt erzielte.

Zu einem nicht mehr für möglich gehaltenen Comeback-Sieg der Seahawks reichte es dennoch nicht, weil der dafür nötige Onside Kick von Hauschka nicht klappte. Somit feierte am Ende das heimische Carolina um Superman und MVP-Favorit Cam Newton (16/22, 161 Yards, ein TD, keine Int.). Der Gegner im NFC-Finale, in dem die Panthers erstmals seit 2005 wieder stehen, sind vor heimischer Kulisse die Arizona Cardinals, die sich am Samstag in der Verlängerung eines unglaublich dramatischen Spiels gegen die Green Bay Packers durchgesetzt hatten.


Divisional Round 2016

Samstag, 16. Januar (Ortszeit)

New England Patriots - Kansas City Chiefs 27:20
Arizona Cardinals - Green Bay Packers 26:20 n.V.

Sonntag, 17. Januar (Ortszeit)

Carolina Panthers - Seattle Seahawks 31:24
Denver Broncos - Pittsburgh Steelers

mag

 
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