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14.01.2016, 15:04

NFL, Disional Play-offs: Favoriten steigen ein

Vollmer: "Keiner ist bei 100 Prozent"

Mit den letzten acht Teams geht es am Wochenende in den NFL-Play-offs weiter. Heißt: Die Topfavoriten um Titelverteidiger New England Patriots steigen mit Heimspielen ins Rennen ein. Und damit auch Sebastian Vollmer, der mit den Patriots nach seiner Schulterverletzung die Kansas City Chiefs empfängt. Derweil haben die ausgeschiedenen New York Giants offenbar einen neuen Trainer gefunden.

Sebastian Vollmer
Empfängt mit den Pats die Chiefs: Sebastian Vollmer.
© Getty ImagesZoomansicht

Acht sind noch im Rennen um den 50. Super Bowl (7. Februar in Santa Clara/Kalifornien) in der National Football League. In der "Divisional Round" der Play-offs sind am Samstag und Sonntag die ganz heißen Favoriten im Einsatz. Ausgeruht oder eingerostet? Die große Frage nach der Wildcard-Runde.

In der AFC empfängt Titelverteidiger New England Patriots mit Star-Quarterback Tom Brady und dem deutschen Tackle Sebastian Vollmer die Kansas City Chiefs (Samstag, 22.35 Uhr/ProSieben MAXX). Das "Koloss von Kaarst" steht nach seiner Verletzungspause wieder zur Verfügung, ist jedoch nur verhalten optimistisch. "Niemand ist bei 100 Prozent. Es sind die Play-offs", sagt der Brady-Beschützer, der nach wie vor Knöchelschmerzen hat. Doch Schmerzen und Blessuren halten in diesen Tagen die NFL-Recken nicht von Einsätzen ab. Die Vorbereitung auf die Chiefs läuft. "Es ist ein körperliches Spiel. Training ist wichtig, egal ob man verletzt ist oder nicht", sagt Vollmer, der seit dem Spiel gegen die Jets am 27. Dezember verletzt ist.

Gut für den Deutschen, dass seine Pats zwölf der 16 Hauptrundenspiele gewinnen konnten. So blieb mehr Zeit für den Genesungsprozess. Gegner Kansas City zog indes mit 30:0 über die Houston Texans reibungsfrei durch die Wildcard-Runde und will nun in Foxborough/Massachusetts verhindern, dass die Patriots auf dem Weg zum fünften Titel nach 2002, 2004, 2005 und 2015 einen Schritt weitergehen.

Brady warnt vor den Chiefs

Tom Brady warnt vor dem Gegner: "Sie können dafür sorgen, dass du schlechten Football spielst. Sie sind sehr effektiv und schematisch. Das kann in der Offense für Probleme sorgen", sagte der 38-Jährige. Dazu sei sein Gegenüber Alex Smith ein "sehr guter Quarterback".

Was ist sonst noch geboten? Geheimfavorit Carolina Panthers mit Quarterback Cam Newton kann die beste Saisonbilanz mit nur einer Niederlage in 16 Spielen vorweisen und trifft auf den Super-Bowl-Sieger von 2014, Seattle Seahawks (So., 19.05 Uhr). Die Arizona Cardinals empfangen die Green Bay Packers (So., 2.15 Uhr) und in Denver spielen die Broncos gegen die Pittsburgh Steelers (S0., 22.40 Uhr).

NFL-Stadionbau in L.A. begeistert Olympia-OK: "Beste Sportstadt wird noch besser"

Die Rückkehr der NFL nach Los Angeles und der damit verbundene Neubau einer fast zwei Milliarden Dollar teuren Arena gibt der Olympia-Bewerbung der Metropole für 2024 neuen Rückenwind. "Die beste Sportstadt in Amerika wird noch besser", teilte Casey Wasserman, Chef des Organisationskomitees, in einer Stellungnahme mit.

Die NFL-Klubs hatten am Dienstag mit großer Mehrheit dem Umzug der Rams aus St. Louis nach L.A. zugestimmt, das Team kehrt zur kommenden Saison nach 21 Jahren in seine alte Heimat zurück. Besitzer Stan Kroenke plant ein 70.000 Zuschauer fassendes Stadion nahe des Flughafens im Vorort Inglewood, das bis 2019 gebaut werden soll. Bis dahin wird wohl im Rose Bowl in Pasadena oder im Los Angeles Coliseum gespielt.

"Wir sind begeistert von der Nachricht, dass die Rams nach Los Angeles zurückkehren und in einem Stadion auf neuestem Standard spielen werden", sagte Wasserman: "Die Gebäude auf Elite-Niveau werden eine Bereicherung für das Weltklasse-Sportportfolio. Es hat einen Grund, dass L.A. die Heimat von zehn Teams aus den großen Profiligen ist."

Los Angeles habe den Luxus, in Sachen Infrastruktur aussuchen zu können. Wasserman: "Das neue NFL-Stadion bietet uns die Möglichkeit, unserem Olympia-Plan eine weitere qualitativ hochwertige Sportstätte hinzuzufügen."

Medien: McAdoo wird neuer Trainer der New York Giants

Ben McAdoo wird beim viermaligen Super-Bowl-Gewinner New York Giants zum Cheftrainer befördert. Dies berichtet der TV-Sender ESPN unter Berufung auf "mehrere" ungenannte Quellen. Der 38-Jährige war beim NFL-Team des deutschen Footballers Markus Kuhn bislang für die Offensive verantwortlich.

McAdoo soll Tom Coughlin (69) beerben, der in der vergangenen Woche nach zwölf Jahren bei den Giants zurückgetreten war. New York hat die Play-offs verpasst. McAdoo wäre der zweitjüngste NFL-Headcoach hinter Adam Gase (37), der zur kommenden Spielzeit die Miami Dolphins übernimmt.

Ob Kuhn (29) unter dem neuen Cheftrainer spielen wird, ist offen. Der Vertrag des Defensive Tackle aus Mannheim läuft aus.

aho/sid

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