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02.01.2016, 00:05

Die Darts-WM 2016, Halbfinale: Klaasen gegen Anderson

Van Barnevelds Wahnsinn - Lewis verabschiedet Wright

Die Darts-WM 2016 geht in die entscheidende Phase, die vier Halbfinalisten stehen fest: Tylor-Bezwinger Jelle Klaasen aus den Niederlanden kämpfte sich gegen den Engländer Alan Norris zurück ins Spiel und gewann am Ende nach einem wahren Krimi. Den lieferten sich auch Raymond van Barneveld (Niederlande) und Michael Smith. Völlig entspannt ging es dagegen in der Partie zwischen Gary Anderson (Schottland) und James Wade (England) zu, der Titelverteidiger hatte keine Mühe. Adrian Lewis verabschiedete Peter Wright.

Gary Anderson
Auf dem Weg zur Titelverteidigung: Gary Anderson.
© Getty ImagesZoomansicht

Noch nie hatte es jemand geschafft, nach einem Sieg gegen Rekordchampion Phil Taylor die nächste Partie zu gewinnen. Zunächst sah es so aus, als sollte auch Klaasen den "Taylor-Fluch" nicht besiegen können. Der 31-Jährige zeigte in den "Best-of-nine"-Duellen Nerven, "Chuck" Norris ging mit 3:1 und dann auch mit 4:3 in Führung. Den Sack zumachen konnte der Engländer aber nicht. Klaasen schlug zurück - 5:4, erster Halbfinalist.

In der Runde der letzten Vier gilt es für Klaasen, eine harte Nuss zu knacken. Der Titelverteidiger wartet. Anderson ließ Wade nicht den Hauch einer Chance. Stoische Ruhe, präzise Würfe - "The Flying Scotsman" hatte seinen Gener jederzeit im Griff. Wade zeigte schnell Nerven, ihm gelang fast gar nichts mehr. Im Gegensatz zu Anderson. Der 45-Jährige, der nicht erst seit dem Ausscheiden von Taylor und Michael van Gerwen (Niederlande) als Favorit gilt, hatte schon zu Beginn der Partie knapp den ersten Nine-Darter des Turniers verpasst. Er spielte auf hohem Niveau weiter, am Ende stand ein 5:1. Damit steht das erste Halbfinale fest, Klaasen fordert Anderson.

Van Barnevelds Wahnsinn - 5:4 nach 0:3!

Raymond van Barneveld
Freute sich nach seinem Halbfinaleinzug: Altmeister Raymond van Barneveld.
© Getty Images

Im zweiten Halbfinale wartet Raymond van Barneveld auf den Adrian Lewis. Dafür musste der Niederländer aber mächtig kämpfen. 0:3 lag der Altmeister gegen Michael Smith schon zurück, alles deutete auf einen Erfolg des Engländers hin. Barneveld spielte ordentlich, doch Smith hatte immer eine Antwort. Doch dann leistete sich Smith eine Schwächephase, die der fünfmalige Weltmeister drei Tage nach seinem Überraschungscoup gegen den Topfavoriten Michael van Gerwen zu nutzen wusste. Der 48-Jährige entwickelte sich zum 121er-Spezialisten, spielte die auch im sechsten Satz am Ende locker runter und war mit dem Ausgleich zum 3:3 plötzlich wieder im Spiel.

"Ich habe versucht meine Legs zu behalten, die ich angeworfen habe", beschrieb van Barneveld, wie er zurückfand. Im 7. Satz meldete sich Smith kurz zurück, verpasste aber die Doppel-5 und damit das 2:0. Der Satz ging mit 3:1-Legs an van Barneveld - 4:3 für den Niederländer nach 0:3. Doch in der Folge zeigte sich Smith wieder stabil und ließ sich auch von zwei 180ern des Routiniers nicht aus der Ruhe bringen - 4:4! Die Partie ging in den entscheidenden fünften Satz, die Kontrahenten schenkten sich nichts. Smith vergab einen Matchdart, als er die Doppel-20 verfehlte. Anstatt das Halbfinale zu buchen, stand es kurze Zeit später 2:2. In der Verlängerung gelang van Barneveld zunächst das Break, vergab dann einen Matchdart, ehe er die Doppel-16 dann doch siegbringend traf.

Lewis behält die Nerven

Musste sich Adrian Lewis (re.) beugen: Peter Wright.
Musste sich Adrian Lewis (re.) beugen: Peter Wright.
© imagoZoomansicht

Auch Peter Wright lag 0:3 hinten, doch gegen Adrian Lewis gelang "Snakebite" nicht das Kunststück wie van Barneveld, ins Spiel komplett zurückzufinden. Zwar gelang Wright, der in den ersten drei Sätzen ein Doppel-20-Problem offenbarte, im vierten Durchgang der erste Punkt, doch Lewis schlug umgehend zurück. Wieder gelang es Wright nicht, beim Stand von 2:1 und 2:2 in den Legs mit der Doppel-20 abzuschließen, Lewis ließ sich die Chance auf das 4:1 in den Sätzen nicht entgehen. Wright gab nicht auf, fing sich und entschied den sechsten Satz für sich. Im siebten Durchgang zeigte Lewis kleine Schwächen, die Wright aber nicht zu nutzen wusste. Zwar gelang ihm das Break zum 2:1, doch dann verpasste er das "Bull's-Eye" und so das mögliche 3:4. Zwar ließ Lewis im Anschluss drei Matchdarts liegen, am Ende zog er mit einem 5:2 dennoch relativ souverän in das Halbfinale ein.

nik

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