Zur Loginbox springen Zur Navigation springen Zum Inhalt springen
Nicht registriert?

13.09.2013, 23:10

Deutschland entscheidet spannendes Halbfinale mit 3:2 für sich

DVV-Mädels kämpfen sich ins Endspiel

In einem Halbfinal-Krimi feierte die deutsche Volleyball-Nationalmannschaft einen hart umkämpften 3:2-Sieg gegen Belgien und steht im Endspiel. Obwohl zunächst in Rückstand geraten und nie richtig ins Spiel gekommen, arbeiteten sich die DVV-Mädels Punkt für Punkt heran und zwangen ihre Gegnerinnen in den Tie-Break. Dort zeigten die Deutschen unglaublichen Willen, sodass Giovanni Guidetti mit seinem Team den Traum vom Titel bei der Heim-EM weiter träumen kann.

Margareta Kozuch
Zu harmlos am Netz: Auch Kapitänin Margareta Kozuch brachte gegen Belgien zu selten die eigenen Angriffe durch.
© Getty ImagesZoomansicht

Viel hatte sich die deutsche Auswahl vor diesem Halbfinale gegen Belgien vorgenommen. Doch im ersten Satz gelang den Hausherrinnen an neuer Spielstätte in Berlin nicht viel. Nur jeder dritte Angriff der DVV-Auswahl führte zum Erfolg, bei den Belgierinnen war es jeder zweite. Dementsprechend deutlich verlor das Team von Bundestrainer Giovanni Guidetti Durchgang eins mit 18:25.

Durchatmen und weitermachen. Deutschland startete gut, mit 8:6 ging es in die erste technische Auszeit. Beim Stand von 19:16 erarbeiteten sich die DVV-Spielerinnen sogar einen Dreipunkte-Vorsprung. Dann allerdings hatten ihre Gegnerinnen das Glück gepachtet und in den entscheidenden Momenten die Nase vorn. Margareta Kozuch & Co. fanden keine Gelegenheit mehr, ihr Spiel aufzuziehen. Bis zum Stand von 19:23 ließen sie die Belgierinnen entwischen. Ein Rückstand, der nicht mehr aufzuholen war, sodass auch der zweite Satz verloren ging (20:25).

- Anzeige -

Fürst setzt zwei Zeichen und stellt auf Sieg

Für die Belgierinnen schien der erste Finaleinzug bei einer EM zum Greifen nahe. Zwar konnte die DVV-Auswahl auch den dritten Durchgang zunächst ausgeglichen gestalten, doch hatte man immer das Gefühl, dass die umkämpften Ballwechsel stets das bessere Ende für die Konkurrenz bereithielten. Mit 17:15 ging das Team um Zuspielerin Frauke Dirickx in Front. Doch dann gelang den Deutschen endlich einmal einer der "Big Points" zum 18:18-Ausgleich. Mittelblockerin Christiane Fürst packte anschließend im Block und im Schnellangriff richtig zu - 21:20. Diesen Vorsprung gaben die Hausherrinnen nicht mehr aus der Hand. Satz Nummer drei ging mit 25:21 an die DVV-Auswahl. Alles war wieder offen.

Christiane Fürst
Unbändiger Jubel: Christiane Fürst konnte es gar nicht fassen. Der Finaleinzug war geschafft!
© Picture AllianceZoomansicht

Durchgang vier begann für die Deutschen denkbar schlecht. Nach dem 5:10 rannten die Guidetti-Schützlinge dem Fünfpunkte-Rückstand hinterher, gaben jedoch nicht auf und kämpften sich bis zum Stand von 16:17 wieder ran. Die Belgierinnen wurden daraufhin merklich nervös und weniger konsequent als zuvor, zudem setzte Corina Ssuschke-Voigt ein perfektes Ass zum 18:18-Ausgleich ins Feld. Außenangreiferin Heike Beier hatte anschließend den Mut, hart long-line zu schlagen und brachte ihre Mannschaft so in Führung (22:21). Die ließen sich Kozuch & Co. nicht mehr nehmen und erzwangen mit dem 25:21-Satzsieg den Tie-Break.

Und nun waren die DVV-Mädels im Aufwind. Leys Charlottes vergebene Angabe brachte im fünften und entscheidenden Satz die 10:8-Führung, die die Deutschen nicht mehr herschenken wollten. Kozuch, Angriff. Fürst, Block - und schon stand es 13:9. Die Belgierinnen hatten an diesem Rückstand zu knabbern, sodass Guidettis Mannschaft den zweiten Matchball schließlich zum 15:11 verwandelte. Damit stand der Finaleinzug der deutschen "Schmetterlinge" fest.

Wir wollten es nicht zulassen, dass Belgien unser Finale spielt.Margareta Kozuch

7137 Zuschauer in der Berliner Max-Schmeling-Halle waren kaum mehr zu halten, als die Deutschen ihren Sieg bejubelten. "Ich habe keine Worte, ich weiß nicht, ob ich lachen, weinen, springen oder mich hinlegen soll", sagte Spielführerin Kozuch: "Wir wollten es nicht zulassen, dass Belgien unser Finale spielt. Ich bin fix und fertig."

Russland marschiert weiter

Im zweiten Halbfinale ließ Russland keine Zweifel an der eigenen Favoritenrolle aufkommen. Gegen den Rekord-Europameister hatte Titelverteidiger Serbien keine Chance. Die Russinnen gewannen souverän mit 3:0. Einzig im ersten Satz schnupperten die Serbinnen an dem Einzug ins Endspiel, mussten sich jedoch trotzdem mit 23:25 geschlagen geben. Mit 25:19 und 25:12 in den folgenden beiden Durchgängen machten die Russinen, die im Turnier bislang erst zwei Satzverluste kassierten, dann aber kurzen Prozess und ziehen nun als haushohe Favoritinnen ins Finale am morgigen Samstagabend (20 Uhr) ein.

13.09.13
 
- Anzeige -

Schlagzeilen

- Anzeige -
   

Livescores Live

  Heim   Gast Erg.
28.11. 21:30 - 1:1 (1:1)
 
28.11. 22:00 - -:- (1:0)
 
28.11. 22:10 - -:- (1:0)
 
28.11. 22:30 - -:- (1:0)
 
28.11. 22:45 - -:- (0:0)
 
29.11. 00:30 - -:- (-:-)
 
29.11. 01:00 - -:- (-:-)
 
29.11. 02:00 - -:- (-:-)
 
29.11. 06:00 - -:- (-:-)
 
- -:- (-:-)
 

Community

Die aktuellsten Forenbeiträge
Re (5): mein lieber scf .... von: Webi1961 - 28.11.14, 22:49 - 2 mal gelesen
Re (5): mein lieber scf .... von: superzarate - 28.11.14, 22:41 - 8 mal gelesen
Re (2): ...irgendwann... von: RudyMentaire - 28.11.14, 22:37 - 14 mal gelesen

TV Programm

Zeit Sender Sendung
23:00 SDTV FC Brügge - Standard Lüttich
 
23:05 EURO Horse Racing Time
 
23:15 EURO Skispringen
 
23:30 SP1 Sport1 News
 
23:30 SKYS2 Fußball: UEFA Champions League
 

kicker-sportmagazin

Lesen Sie die aktuelle kicker-Ausgabe vor allen anderen auf Ihrem Tablet oder Smartphone!
noch vor Verkaufsstart verfügbar: Lesen Sie die Montagsausgabe schon Sonntagabend
mit unserem Abo-Service verpassen Sie garantiert keine Ausgabe
bequeme und sichere Bezahlung über Ihren Appstore-Account
mühelos und in Sekunden-
schnelle geladen!
   
- Anzeige -

- Anzeige -