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13.08.2013, 20:42

Rath schrammt an Bronze vorbei

Spiegelburg wieder Vierte - Issinbajewa verzaubert

Gold, Gold, Gold! Diskus-Ausnahmewerfer Robert Harting feierte am Dienstag bei den Weltmeisterschaften in Moskau seinen dritten Triumph in Serie. Zum Heulen war auch Stabhochspringerin Silke Spiegelburg zumute, die wieder bei einem Welttitelkampf an einer Medaille vorbeiflog. Wie 2012 bei der EM in Helsinki und den Olympischen Spielen in London wurde die Leverkusenerin mit 4,75 Metern nur Vierte.

Verzauberte das Luschniki-Stadion: Stabhochspringerin Jelena Issinbajewa.
Verzauberte das Luschniki-Stadion: Stabhochspringerin Jelena Issinbajewa.
© Getty Images

"Die Titelverteidigung ist ein bisschen schwieriger. Es ist immer leichter, jemand zu jagen und in die Enge zu treiben", sagte der 28-jährige Harting, der während des Titelkampfes von massiven Rückenproblemen geplagt war, erleichtert. Dennoch hatte er noch genug Kraft, erst sein Trikot zu zerfetzen und dann seine in Tränen aufgelöste Freundin Julia Fischer zu küssen.

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Zum Heulen war auch Stabhochspringerin Silke Spiegelburg zumute, die wieder bei einem Welttitelkampf an einer Medaille vorbeiflog. Wie 2012 bei der EM in Helsinki und den Olympischen Spielen in London wurde die Leverkusenerin mit 4,75 Metern nur Vierte. "Mir fehlen die Worte", sagte sie und kämpfte verzweifelt mit den Tränen.

Strahlende Siegerin des Stabhochsprung-Dramas von Moskau war die russische Volksheldin Jelena Issinbajewa, die mit 4,89 Meter den dritten WM-Titel gewann und den Angriff der Höhenfliegerinnen Jennifer Suhr (USA) und Yarisley Silva (Kuba), die beide 4,82 Meter sprangen, abwehrte. Das I-Tüpfelchen wollte der 31-Jährigen aber nicht mehr gelingen: Die Weltrekordhöhe von 5,07 Meter überwand sie nicht.

Rath fehlen 15 Zähler zu Bronze

Auch die Siebenkämpferin Claudia Rath verpasste den Gewinn der Bronzemedaille nur um 15 Zähler. Mit 6462 Punkten wurde die Frankfurterin Vierte hinter der neuen Weltmeisterin Ganna Melnitschenko (Ukraine/6586) und Brianne Thesen-Eaton (Kanada/6530). Ihr Ehemann Ashton Eaton war zuvor Zehnkampf-Weltmeister geworden. Ein "kleines weinendes Auge" habe sie, aber eigentlich sei sie zufrieden, sagte Rath im ZDF.

Medaillen: DLV auf Kurs wie in Daegu

Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) steuert damit in der russischen Metropole auf ein ähnlich starkes Gesamtergebnis wie schon bei der WM 2011 in Daegu/Südkorea (3 Gold/3 Silber/1 Bronze) und den Olympischen Spielen 2012 in London (1/4/3) zu. Vor Harting hatten bereits die Hochspringer Raphael Holzdeppe und Björn Otto Gold und Bronze sowie Christina Schwanitz im Kugelstoßen und Zehnkämpfer Michael Schrader jeweils Silber gewonnen.

3000 Meter Hindernis: Rang 8 für Möldner-Schmidt

Insgeheim hatte die EM-Dritte Antje Möldner-Schmidt aus Cottbus mit einer WM-Medaille über 3000 Meter Hindernis geliebäugelt, muss aber in 9:34,06 Minuten mit Rang acht zufrieden sein. Direkt dahinter kam Gesa Felicita Krause (Frankfurt/Main) mit einer Zeit von 9:34,11 Minuten ins Ziel. Weltmeisterin wurde die Kenianerin Milcah Chemos in der Weltjahresbestzeit von 9:11,65 Minuten.

Pech hatte über 5000 Meter der deutsche Meister Arne Gabius im Vorlauf. Der 32-Jährige kam durch einen Sturz von einem vor ihm laufenden Athleten aus dem Tritt und verlor den Anschluss an die Spitze. In 13:34,26 Minuten wurde er am Ende Zwölfter. "Ich hatte keine Chance mehr. Ich war perplex", sagte der Vizeeuropameister.

Das traf auch auf die neue Weltmeisterin im 20 Kilometer Gehen zu, denn Jelena Laschmanowa (Russland) dachte gleich zweimal, dass das Rennen schon vorbei sei. Die 21-Jährige stoppte im Luschniki-Stadion einmal 400 und einmal 200 Meter vor dem Ziel ab und musste beide Mal durch lautes Rufen der Kampfrichter zum Weitergehen aufgefordert werden. Trotzdem gewann die Olympiasiegerin in 1:27:08 Stunden.

800 Meter: Aman nutzt Rudishas Abwesenheit

Der Äthiopier Mohammad Aman nutze die Abwesenheit von Titelverteidiger David Rudisha und wurde neuer Weltmeister über 800 Meter. Sein zweites WM Gold nach 2009 sicherte sich der US-Amerikaner LaShawn Merritt über 400 Meter. In 43,74 Sekunden stellte er dabei eine Weltjahresbestzeit auf. Olympiasieger Kirani James (Grenada) wurde in 44,99 Sekunden nur Siebter.

(dpa)

13.08.13
 
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