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06.05.2013, 08:53

Wieder ein Premieren-Sieg auf der US-PGA Tour

Aus dem Nichts auf den Thron - Derek Ernst

Zu einer wahrhaften Cinderella-Story kam es am Wochenende beim hochdotierten Wells Fargo Championship auf dem Platz von Quail Hollow nahe Charlotte, North Carolina. Keiner der Stars durfte am Ende jubeln. Der bis dato 1207. der Weltrangliste, der US-Amerikaner Derek Ernst, holte sich bei schwierigen Bedingungen im Stechen gegen David Lynn den Siegerscheck ab.

Anspannung: Derek Ernst liest den entscheidenden Play-off-Putt.
Anspannung: Derek Ernst liest den entscheidenden Play-off-Putt.
© picture-allianceZoomansicht

Von Tag zu Tag war das Wetter in North Carolina schlechter geworden. Dies wirkte sich auch auf die Wells Fargo Championship aus. Der Platz wurde immer feuchter, die Bälle rollten kaum noch und mit zunehmend muffigen Gesichtern verschwanden die Profis unter riesiegen Regenschirmen. Alles Jammern half natürlich nichts: Das Turnier musste gespielt werden.

Dabei brachte sich einer der Top-Favoriten, der US-Amerikaner Phil Mickelson, bereits an den beiden ersten Tagen in eine glänzende Ausgangsposition. Mit Runden von 67 und 68 Schlägen übernahm er die Führung und behielt sie auch am dritten Tag, trotz einer 73, da auch der Rest des Feldes, vom schlechten Wetter beeindruckt, kaum unter Par spielte.

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Mickelson kreuz und quer: An der 17 ist die Führung weg

Auch am Sonntag sah es so aus, als hätte "Lefty" alles unter Kontrolle. Er traf zwar selten die Fairways, spielte sich kreuz und quer über den Platz, schaffte es aber immer wieder, Pars zu retten. Seinen direkten Verfolgern, Lee Westwood und Nick Watney, fehlte dieses Glück. Mit einigen Bogeys verloren sie an Boden. Aber auch Mickelson ereilte das Schicksal. An der 16 und der 17 spielte er jeweils einen Schlag über Par und war plötzlich seine Führung los.

Der Englänger David Lynn und der bis dato völlig unbekannte US-Amerikaner Derek Ernst ließen sich von den drei mächtig schwierigen Schlusslöchern in Quail Hollow, Green Mile genannt, am wenigsten beeindrucken. Mit einem Birdie auf der 18 schaffte es Ernst mit Lynn auf acht unter im Turnier. Damit stand fest, dass es zwischen den beiden zum Stechen kommen musste.

Lynn trifft Bachufer - Ernst behält die Nerven

Das Play-off, erneut auf Loch Nummer 18 ausgetragen, wurde zu einer klaren Angelegenheit für den bis dato völlig unbekannten Ernst. Wie schon in der Schlussrunde legte er mit zwei Schlägen den Ball sicher auf dem Grün ab und hatte einen gut fünf Meter langen Birdie-Putt vor sich. Lynn dagegen versagten die Nerven. Den Abschlag nagelte der Engländer in das Ufer eines Baches. Von dort aus gings in den Grünbunker. Der Bunkerschlag war zu lang und er musste aus dem gegenüber liegenden Vorgrün chippen. Mit vier Schlägen war Lynn genauso weit gekommen wie Ernst mit zwei. Der Rookie ließ sich nicht beirren, spielte einen fast perfekten Putt und gewan mit einem Tap-In zum Par, noch bevor Lynn noch einmal hätte putten müssen.

Ein Sieg, der Derek Ernst auf der PGA-Tour von Null auf 100 katapultiert! In der Weltrangliste kletterte der 23-Jährige aus Kalifornien von Platz 1207 auf Nummer 123. Seine Gewinnsumme in diesem Jahr erhöhte er von ca. 65.000 Dollar auf ca. 1,23 Millionen Dollar und er erhält statt einer limitierten Spielerlaubnis eine zweijährige volle Spielberechtigung auf der PGA-Tour. Was für ein Wochenende für einen Neuling ...


US-Tour in Charlotte/North Carolina (6,7 Millionen Euro, Par 72), Endstand nach vier Runden und Stechen am 1. Extra-Loch

1. Derek Ernst (USA) 280 Schläge (67+71+72+70), 2. David Lynn (England) 280 (71+68+71+70), 3. Phil Mickelson (USA) 281 (68+67+73+73), 4. Lee Westwood (England) 282 (70+68+72+72) und Robert Karlsson (Schweden) 282 (69+72+69+72). - am Cut nach zwei Runden (146 Schläge) gescheitert: u.a. Martin Kaymer (Mettmann) 148 (72+76)


Weltrangliste vom 6. Mai 2013

1. (1.) Tiger Woods (USA) 11,79 Durchschnittspunkte, 2. (2.) Rory McIlroy (Nordirland) 10,41, 3. (3.) Adam Scott (Australien) 7,81, 4. (4.) Justin Rose (England) 6,67, 5. (5.) Luke Donald (England) 6,46, 6. (6.) Brandt Snedeker (USA) 6,33, 7. (7.) Louis Oosthuizen (Südafrika) 5,75, 8. (8.) Graeme McDowell (Nordirland) 5,43, 9. (9.) Steve Stricker (USA) 5,34, 10. (11.) Lee Westwood (USA) 5,32, ... 34. (34.) Martin Kaymer (Mettmann) 3,03, ... 55. (53.) Marcel Siem (Ratingen) 2,29, ... 304. (289.) Maximilian Kieffer (Düsseldorf) 0,58 (SID)

06.05.13
 
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