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28.04.2018, 01:28

DER kicker.tv TALK - Folge 30

Hoeneß: "Diesmal ist der HSV dran"

Der FC Bayern hat das Hinspiel im Champions-League-Halbfinale gegen Real Madrid zuhause 1:2 verloren - der Traum vom zweiten Triple der Vereinsgeschichte ist damit in weite Ferne gerückt. Am Dienstag (LIVE! ab 20.45 Uhr auf kicker.de) müssen die Münchner im Bernabeu die Kastanien nun aus dem Feuer holen. Keine unmögliche Aufgabe, wie die Expertenrunde beim kicker.tv - Der Talk feststellte. Neben der Königsklasse wurden auch das Theater um Horst Heldt sowie der enge Abstiegskampf der Bundesliga erörtert - inklusive Experten-Tipps, wer absteigt und wer in die Relegation muss.

Weiß, dass es für die Bayern in Madrid schwer wird: Dieter Hoeneß.
Weiß, dass es für die Bayern in Madrid schwer wird: Dieter Hoeneß.
© kickerZoomansicht

"Die Bayern wissen, dass es schwer wird. Dass die positiv an die Sache herangehen, ist aber verständlich", sagte Dieter Hoeneß und verwies auf den durchwachsenen Saisonverlauf der Königlichen: "Es ist ja nicht so, dass Real eine Super-Saison gespielt hat." Die Hoffnung der Münchner nährt sich aus der Tatsache, dass die Bayern in München "unter Normalform immer noch besser waren als Real" und Hoeneß ist sich auch sicher, dass die Bayern in Madrid "besser spielen werden als im Hinspiel." kicker-Chefreporter Karlheinz Wild entgegnete jedoch, dass auch "Real besser spielen kann" und es sich um eine "verdammt abgezockte Truppe" handelt. Und ob Cristiano Ronaldo, der "Jenseits von Eden" war, noch einmal so wenig Akzente setzen wird, sei auch fraglich. In der spanischen Hauptstadt wird es laut Wild auch auf Thiago ankommen, der im Hinspiel nicht gut war und der "auch mal den Körper hineinstellen" könnte. "Thiago muss explodieren", forderte Wild, wohlwissend, dass die "Stimmung in Madrid auch ganz schnell kippen kann".

Andre Schubert verwies auf das Viertelfinal-Rückspiel, als Real gegen Juventus Turin beinahe einen 3:0-Hinspielerfolg aus der Hand gegeben hätte. "Da waren sie nicht so abgezockt", so der ehemalige Gladbacher Trainer. Die Blancos sind auch laut Hoeneß "im Moment zu schlagen", dafür müssten aber alle im Rückspiel an "ihre Grenzen gehen". Der 65-Jährige ist sich aber sicher, dass "ein Verlauf wie im Rückspiel gegen Juve nicht passieren" wird. Wild wies auch darauf hin, dass gegen Juve Sergio "Ramos nicht gespielt hat - und der macht ganz viel aus". TV-Reporter Fritz von Thurn und Taxis glaubt zudem daran, dass Real aufgrund des diesmal knappen Hinspiel-Resultats mit "geschärften Sinnen" in die Partie gehen wird; außerdem dürfte den Königlichen das Spiel gegen Juve noch in bester Erinnerung sein.

Das Theater um Heldt sorgt für Irritationen

Neben dem Champions-League-Kracher der Bayern in Madrid beschäftigte zuletzt der geplatzte Transfer von Horst Heldt zum VfL Wolfsburg Fußball-Deutschland und die kicker-Talk-Expertenrunde. Hoeneß war "irritiert" davon, dass so kurz vor dem Saisonende so ein Fass aufgemacht wurde und dass "die Diskussion so öffentlich geführt wurde". Für Schubert war es ein "unglücklicher Zeitpunkt", immerhin spielen beide Mannschaften noch um den Klassenerhalt. "Warum setzt sich Hannover überhaupt an den Tisch?", frage der ehemalige Gladbacher Trainer: "Es ist schwer nachzuvollziehen, warum das nicht in Ruhe gemacht wurde."

So schlimm war es noch nie. Wenn man das jetzt schafft, dann Hut ab.Joe Zinnbauer

Einigkeit herrscht darin, dass es nur Verlierer gab. "Kind hat sich verzockt", stellte Hoeneß fest und bezog sich damit auf die Berichte, dass die vom 96-Präsident aufgerufene Ablösesumme von fünf Millionen Euro zu hoch war. "Er wird Heldt nicht halten können, ihm sogar jetzt vielleicht sogar eine Abfindung zahlen müssen." Hoeneß kann sich beileibe nicht vorstellen, dass "Heldt in Hannover bleibt" und ist damit einer Meinung mit von Thurn und Taxis, der auf die Problematik eines etwaigen Verbleibs hinwies: "Die Spieler kriegen das mit", weshalb es für Heldt enorm schwer werden dürfte, "neue Spieler nach Hannover zu bekommen". Die Trennung von Sportdirektor Olaf Rebbe und Wolfsburg am Freitagabend begrüßte Schubert, da man es dem 39-Jährigen "nicht zumuten muss", am Wochenende während des Abstiegskrachers zwischen Wolfsburg und Hamburg am Samstag zu den Vorkommnissen befragt zu werden.

Kaum Chancen für HSV - Mainz in die Relegation?

Die Expertenrunde: Wild, Zinnbauer, Hoeneß, Hagemann, Schubert und von Thurn und Taxis (v.l.).
Die Expertenrunde: Wild, Zinnbauer, Hoeneß, Hagemann, Schubert und von Thurn und Taxis (v.l.).
© kickerZoomansicht

Das Thema Rebbe dürfte bei den Wölfen mit Blick auf das bevorstehende Kellerduell mit dem HSV jedoch nebensächlich gewesen sein. Mit einem Sieg könnte der VfL einem direkten Konkurrenten einen Nackenschlag versetzen. Für Schubert ist klar, dass es für die Hamburger "das entscheidende Spiel" sein wird: "Wenn sie da gewinnen, dann wird es interessant." Die Chancen auf eine Rettung des Bundesliga-Dinos schätzen die Experten jedoch nicht allzu hoch ein. Schubert denkt, dass "es zu spät ist", während Ex-HSV-Coach Joe Zinnbauer feststellte, dass es "ganz schwer" wird: "So schlimm war es noch nie. Wenn man das jetzt schafft, dann Hut ab." Und Hoeneß sagte zwar, dass es wunderbar ist, "dass man nochmal Euphorie entfacht hat. Aber: Bei aller Euphorie, der HSV ist diesmal dran."

Dass die Kölner ihre theoretische Chance noch ergreifen, daran glaubte niemand mehr, kicker-Chefreporter Wild ist aber davon überzeugt, dass der FC den direkten Wiederaufstieg packen wird. Den Grundstein dafür haben die Domstädter bereits gelegt, und zwar durch die Tatsache, dass Leistungsträger wie Timo Horn und Nationalspieler Jonas Hector den Weg ins Unterhaus mitgehen werden. Hoeneß lobte das als "klares Zeichen: Hier ist der Fußball der Gewinner".

Im Grunde herrschte Einigkeit darüber, dass der HSV und Köln wohl direkt absteigen werden. Die große Frage war: Wer muss in die Relegation? Sowohl Zinnbauer als auch von Thurn und Taxis sehen Mainz am Ende auf Platz 16, weil der FSV weder "vorne noch hinten gut" spielt. Und auch Hoeneß legte sich auf die Nullfünfer fest, weil sie das schwerste Restprogramm haben. Die Freiburger kamen hingegen trotz ihrer zuletzt unglücklichen Spiele gut weg. Der Grund dafür ist die Erfahrung des Sport-Clubs, der wie Zinnbauer betonte "von vornherein ein Abstiegskandidat" ist. "Freiburg weiß, dass man eine Mannschaft ist, die um den Klassenerhalt kämpft", ergänzte Schubert: "Die werden alles geben." Den Freiburgern traut Schubert auf jeden Fall noch "drei bis vier Punkte zu". Unter dem Strich wird der Abstiegskampf aber im Kopf entschieden, oder wie von Thurn und Taxis sagte: "Es ist eine Frage der Nerven."

drm

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