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06.02.2019, 21:49

Nach fünfter Löwen-Niederlage im elften Spiel

Jacobsen ehrlich: "Mit Spitzenteams können wir uns nicht messen"

Die Rhein-Neckar Löwen haben den Pflichtspielauftakt nach der Handball-Weltmeisterschaft in den Sand gesetzt: Gegen das mazedonische Spitzenteam Vardar Skopje musste sich die Mannschaft von Weltmeister-Trainer Nikolaj Jacobsen mit 27:30 (12:16) geschlagen geben.

Andy Schmid (li.) und Gedeon Guardiola
Rückschlag: Andy Schmid (li.) und Gedeon Guardiola kassierten mit den Löwen eine Niederlage.
© imagoZoomansicht

Vor 4149 Zuschauern in der heimischen Mannheimer SAP Arena war Andy Schmid mit neun Treffern der gefährlichste Schütze des Bundesliga-Dritten, der vor allem in der ersten Hälfte mit deutlichen Problemen in der Defensive und mangelnder Durchschlagskraft aus dem Rückraum zu kämpfen hatte.

Bereits nach 18 Minuten lag der amtierende deutsche Pokalsieger mit 7:12 gegen den mazedonischen Meister zurück. Anschließend versuchten es die Löwen im Angriff mit dem siebten Feldspieler. Und nach einem 9:16 (26.) kam der Bundesligist bis zur Pause tatsächlich noch einmal auf 12:16 heran.

Jacobsen: "Dafür sind wir zu instabil"

Nach dem Seitenwechsel fand die Aufholjagd aber ein jähes Ende: Die Mannschaft von Trainer Jacobsen leistete sich Ballverluste in Serie und lag beim 14:21 (37.) aussichtslos zurück. Skopje, bei dem sich der Ex-Kieler Christian Dissinger nicht in die Torschützenliste eintragen konnte, kontrollierte danach die Partie und siegte ungefährdet mit drei Toren Vorsprung.

"Wir hatten zu wenig Bewegung und Härte im Spiel und haben vorne schlechte Würfe genommen. In der Phase sind sie weggezogen. Wir hatten viel zu viele technische Fehler", sagte Löwen-Trainer Jacobsen bei "Sky": "Wir müssen ehrlich sein. Mit einer Mannschaft wie Vardar und den anderen Spitzenteams in Europa können wir uns nicht messen. Dafür sind wir zu instabil." Bei noch drei ausstehenden Spielen haben die Löwen in der schweren Vorrundengruppe A nun drei Punkte Rückstand auf das zweitplatzierte Vardar Skopje.

Rhein-Neckar Löwen - Vardar Skopje 27:30 (12:16)

Tore für die Rhein-Neckar Löwen: Schmid (9), Kohlbacher (8), Petersson (4), Tollbring (2), Mensah Larsen (2), Groetzki (1), Guardiola (1)
Tore für Vardar Skopje: Dibirov (7), Stoilov (6), Karacic (6), Kristopans (4), Skube (3), Cupic (2), Shiskarev (2)

kon/dpa

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