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24.02.2018, 19:49

THW-Siegesserie in der Champions League endet

Kiel unterliegt Kielce - Weinhold verletzt

Zwei Tage nach der Bundesliga-Niederlage bei der TSV Hannover-Burgdorf hat der THW Kiel auch in der Champions League eine Niederlage kassiert. Gegen KS Vive Kielce unterlagen die Kieler in eigener Halle mit 29:30.

Steffen Weinhold und Patrick Wiencek
Pleite gegen Kielce: Steffen Weinhold (l.) musste früh raus, Patrick Wiencek war bester THW-Torschütze.
© imagoZoomansicht

Nach zuletzt fünf Siegen in Serie setzte es in der Champions League für den THW mal wieder eine Niederlage. Im Tor erhielt Andreas Wolff gegen seinen künftigen Arbeitgeber den Vorzug vor Niklas Landin. Doch dem deutschen Nationaltorhüter, der spätestens zur Saison 2019/20 zum aktuellen polnischen Meister wechseln wird, gelang in den ersten zwölf Spielminuten keine einzige Parade. Da aber auch Landin nicht in die Partie fand, kam Wolff schon vor der Pause zurück und steigerte sich.

Schon in der 24. Minute hatten die Gastgeber den Ausfall von Steffen Weinhold zu verkraften, der mit einer Oberschenkelverletzung vom Platz musste. Auf Kieler Seite befürchtete man einen Muskelfaserriss, eine genaue Diagnose steht noch aus. Eine weitere Schwächung für die Zebras, bei denen Spielmacher Domagoj Duvnjak wegen einer Wadenverletzung fehlte.

Beim 19:24 (40.) schienen die Kieler schon auf der Verliererstraße zu sein, doch der THW bewies Kampfgeist und kam noch einmal zurück: Patrick Wiencek erzielte in der 48. Minute den Ausgleich zum 26:26.

Szmal macht am Ende den Unterschied

In der Schlussphase machte Gästekeeper Slawomir Szmal den Unterschied, der unter anderem zwei Siebenmeter parierte. So gewannen die Polen, die schon das Hinspiel 32:21 für sich entschieden hatten, letztlich verdient mit 30:29.

Beste Werfer der Partie waren Wiencenk mit acht Toren für Kiel sowie Michal Jurecki mit sechs Treffern für Kielce. In der Tabelle der Gruppe B rangiert der THW weiterhin auf dem vierten Platz. Zum Abschluss der Gruppenphase tritt der deutsche Rekordmeister am 3. März beim bereits feststehenden Gruppensieger Paris St. Germain an.

dpa/ski

 
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