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03.09.2017, 17:36

Stromausfall in der Lipperlandhalle

Flensburg bezwingt die Löwen - Heimsieg für den THW

Die SG Flensburg-Handewitt gewinnt gegen Meister Rhein-Neckar Löwen und holt nach vier Heim-Niederlagen gegen die Mannheimer wieder einen Sieg. Der THW schlägt Magdeburg und übernimmt die Tabellenspitze.

Hendrik Pekeler und Mattias Andersson
Erstklassige Leistung: Mattias Andersson (r.), hier gegen Hendrik Pekeler.
© imagoZoomansicht

Jubelnd tanzten die Handballer der SG Flensburg-Handewitt auf dem Spielfeld in der heimischen Flens-Arena. Drei Tage nach der 29:32-Pleite bei der TSV Hannover-Burgdorf zeigten die Norddeutschen die erhoffte Reaktion und gewannen ihr Heimspiel gegen Meister Rhein-Neckar Löwen mit 27:22 (12:9). Für die Mannheimer war es nach vier Siegen in Serie die erste Niederlage in Flensburg.

"Wir haben zu viele Chancen ausgelassen", monierte Löwen-Spielmacher Andy Schmid im TV-Sender Sky. "Unsere Abwehr war überragend", sagte dagegen der Flensburger Rasmus Lauge, der zudem die erstklassige Leistung von SG-Keeper Mattias Andersson lobte.

Für den einzigen Wermutstropfen bei den Flensburgern sorgte die schwere Fußverletzung, die sich der Schwede Jim Gottfridsson schon in der Anfangsphase der Partie zugezogen hatte.

Kiel durchbricht Magdeburger Serie

Niclas Ekberg
Mit acht Toren bester Werfer gegen Magdeburg: Kiels Niclas Ekberg.
© Getty ImagesZoomansicht

Tabellenführer THW Kiel wurde seiner Favoritenrolle beim 34:32 (17:20) über den SC Magdeburg erst in der Endphase gerecht. "Die letzten 20 Minuten waren überragend, aber in der ersten Halbzeit haben wir so schlecht in der Abwehr gestanden wie noch nie", sagte Alfred Gislason nach seinem 500. Spiel als Zebra-Trainer.

In der 35. Minute hatte der SCM noch mit 24:18 geführt. Gislason: "Da habe ich gedacht, wenn wir uns nicht in der Abwehr bewegen, geht das böse aus." Die THW-Defensive steigerte sich jedoch und so wurde die Magdeburger Serie von 21 ungeschlagenen Liga-Spielen beendet.

Zwei weitere Mannschaften aus dem erweiterten Favoritenkreis gewannen ihre Spiele. Die MT Melsungen hatte beim 28:27 (14:14) im Hessen-Duell beim TV Hüttenberg aber mehr Probleme als die Füchse Berlin, die ihr erstes Saisonspiel gegen Die Eulen Ludwigshafen mit 31:24 (17:14) für sich entschieden.

Lemgo und Leipzig fangen 45 Minuten später an

Wegen eines Stromausfalls in der Lipperlandhalle konnte die Begegnung zwischen dem TBV Lemgo und dem SC DHfK Leipzig erst mit 45 Minuten Verspätung angepfiffen werden. Mit der Verzögerung kamen die Lemgoer besser zurecht. Die Gastgeber gewannen mit 33:29 (15:16) und feierten den zweiten Sieg. Das schaffte auch die TSV Hannover-Burgdorf, die nach dem Coup über Flensburg-Handewitt die HSG Wetzlar mit 30:27 (14:15) schlug und jetzt Tabellenzweiter ist.

In der Partie der Altmeister zwischen dem VfL Gummersbach und Frisch Auf Göppingen, die zusammen 21 Titel geholt haben, feierte der VfL beim 28:27 (16:13) den ersten Saisonsieg. Der HC Erlangen gewann beim TVB 1898 Stuttgart mit 31:29 (17:12). Das Ostwestfalen-Derby zwischen dem TSV GWD Minden und dem TuS N-Lübbecke endete 21:18 (13:6) für die Mindener. Aufsteiger Lübbecke bleibt damit Schlusslicht.

dpa

 
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Bundesliga - Tabelle

Pl. VereinTorePkte.
1TSV Hannover-Burgdorf93:856:0
 
2SC Magdeburg129:1126:2
 
3SG Flensburg-Handewitt93:774:2
 
4THW Kiel96:844:2
 
5TBV Lemgo85:794:2
 
6MT Melsungen80:794:2
 
7SC DHfK Leipzig84:844:2
 
8HSG Wetzlar84:763:3
 
9TSV GWD Minden71:713:3
 
10Füchse Berlin31:242:0
 
11Frisch Auf Göppingen59:532:2
 
12HC Erlangen55:572:2
 
13Rhein-Neckar Löwen48:512:2
 
14TVB 1898 Stuttgart84:922:4
 
15VfL Gummersbach73:852:4
 
16TV Hüttenberg78:870:6
 
17TSG Friesenheim75:930:6
 
18TuS N-Lübbecke62:910:6

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