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29.04.2017, 22:57

MT Melsungen unterliegt gegen Saint Raphaël Var

HBL-Trio im Final Four des EHF-Pokals - Melsungen scheitert

Drei deutsche Handball-Teams kämpfen am 20. und 21. Mai um den Titel im EHF-Pokal. Neben dem Gastgeber FA Göppingen setzten sich die Füchse Berlin und der SC Magdeburg in ihren Viertelfinals durch. Einzig die MT Melsungen scheiterte.

Lob an die Fans: Silvio Heinevetter (gelbes Trikot) und seine Füchse stehen im Final Four.
Lob an die Fans: Silvio Heinevetter (gelbes Trikot) und seine Füchse stehen im Final Four.
© imagoZoomansicht

Der Traum von einem reinen deutschen Final Four im EHF-Pokal ist geplatzt. Die MT Melsungen verlor am Samstag auch ihr Viertelfinal-Rückspiel gegen das französische Team Saint Raphaël Var mit 23:31 (15:15) und schied nach dem 26:30 an der Mittelmeerküste aus. Die Handballer des SC Magdeburg und der Füchse Berlin dagegen kämpfen am 20. und 21. Mai gemeinsam mit Gastgeber FA Göppingen und Saint Raphaël um den Titel.

Die Füchse gewannen nach dem 30:25 im Hinspiel daheim auch das Rückspiel gegen den ungarischen Vertreter Tatabanya KC mit 28:22 (14:13), hatten vor 4828 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle allerdings Probleme, ins Spiel zu finden. In der Abwehr fehlte der Zugriff, im Angriff agierte man zu unkonzentriert. Erst in der elften Minute gingen die Gastgeber beim 7:6 erstmalig in Führung. Die Abwehr um Keeper Silvio Heinevetter stand nun besser, die Probleme im Angriff blieben indes. Reihenweise vergaben die Füchse klare Würfe. So hieß es zur Pause nur 14:13.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb es zunächst ein zähes Ringen. Aber nach rund 40 Minuten gelang es den Füchsen mit einem 7:1-Lauf, sich auf 24:18 abzusetzen. Danach gerieten die Berliner nicht mehr in Gefahr. Nach überstandener Mandelentzündung feierte Rechtsaußen Mattias Zachrisson noch sein Comeback. Ihm gelangen zwei Treffer.

Auch die favorisierten Magdeburger taten sich gegen die Spanier von Helvetia Anaitasuna zunächst schwer. Doch dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung und des besten Torschützen Christian O'Sullivan (6) setzte sich der SCM nach dem 34:27 im Hinspiel auch im Rückspiel mit 35:32 (15:18) durch.

Melsungen konnte vom größten Erfolg in der Vereinsgeschichte nur bis zur Pause träumen. Danach sorgte eine inakzeptable Angriffsleistung mit zahlreichen individuellen Fehlern für das Aus. Bester Werfer für Melsungen war Michael Müller mit fünf Toren. Für die Gäste traf Torjäger Raphael Caucheteaux zehn Mal.


Die Spiele im Stenogramm

Füchse Berlin - Tatabanya KC 28:22 (14:13)

Tore für Berlin: Fäth (6), Lindberg (5), Elisson (4), Wiede (4), Nenadic (2), Tönnesen (2), Zachrisson (2), Drux (1), Gojun (1), Kozina (1)
Tore für Tatabanya: Juhasz (5), Grigoras (4), Vujovic (3), Denes (2), Leimeter (2), Szöllösi (2), Vranjes (2), Ilyes (1), Pasztor (1)

Magdeburg - Anaitasuna 35:32 (15:18)

Tore für Magdeburg: O'Sullivan (6), Christiansen (5), Damgaard Nielsen (5), Musa (4), Musche (3), Pettersson (3), Weber (3), Zelenovic (3), Lemke (2), Bagersted (1)
Tore für Anaitasuna:Aguirezzabalaga Garcia (6), Mota (5), Etxeberria Uriz (4), Nadoveza (4), Chocarro Gorraiz (3), Dos Santos (3), Bazan Legasa (2), Ugarte Cortes (2), Balenciaga Azcue (1), Garza Hernandez (1), Goni Arraras (1)

MT Melsungen - St. Raphael Handball 23:31 (15:15)

Tore für Melsungen: Müller (5), Fahlgren (4), Sellin (3), Danner (2), Jaanimaa (2), Rnic(2), Allendorf (1), Haenen (1), Maric (1), Müller (1), Schneider (1)
Tore für St. Raphael: Caucheteux (10), Dipanda (5), Sarmiento Melian (4), Simicu (4), Jurka (2), Karalek (2), Abily (1), Krakowski (1), Lynggaard (1), Stehlik (1) für St. Raphael

dpa

 
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