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14.02.2016, 21:32

Ex-Kieler Lauge und Schlussmann Andersson als Sieggaranten

37:27 - Flensburg fertigt den THW Kiel ab

Die SG Flensburg-Handewitt hat das Schleswig-Holstein-Derby in der Champions League für sich entschieden. Durch das 37:27 (17:14) im 87. Duell mit dem THW Kiel übernahm die SG, die in Rasmus Lauge (9) ihren besten Werfer hatte, mit 18:4 Punkten die Tabellenführung in der Hauptrundengruppe A. Für die ebenfalls für das Achtelfinale qualifizierten Kieler (11:11) erzielte Domagoj Duvnjak acht Treffer.

Die Kieler Erlend Marmelund (li.) und Joan Canellas(re.) und Flensburgs Rasmus Lauge
Die Kieler Erlend Marmelund (li.) und Joan Canellas(re.) konnten Flensburgs Rasmus Lauge nicht halten.
© picture allianceZoomansicht

Vor den 6300 Zuschauern in der ausverkauften Flens-Arena drückten zunächst die Torhüter dem Spiel ihren Stempel auf. Nikolas Katsigiannis, der von THW-Coach Alfred Gislason überraschend zu Beginn zwischen die Pfosten beordert wurde, und Flensburgs Mattias Andersson zeigten starke Paraden.

Mit zunehmender Spieldauer gewann die Abwehr der Gastgeber mehr Stabilität. Die Ballgewinne nutzten die Flensburger, um ihr Tempospiel aufzuziehen. Eine Minute vor dem Pausenpfiff sorgte Thomas Mogensen für die erste Vier-Tore-Führung (16:12). Beim THW stemmte sich vor allem Duvnjak gegen die Niederlage. Doch dem Ansturm der Flensburger, die den höchsten Derby-Sieg der Geschichte feierten, war der Kroate allein nicht gewachsen. Der Ex-Kieler Lauge und Schlussmann Andersson stellten die Zebras vor unlösbare Probleme. "Wir sind gelaufen ohne Ende, haben Druck gemacht und schnell gespielt. Das war unglaublich", sagte Lauge.

"Flensburg war einfach besser, sie haben verdient gewonnen", sagte Duvnjak, bekannte aber: "Eine Niederlage mit zehn Toren tut weh." Allerdings musste Kiel ohne die langzeitverletzten Patrick Wiencek, Rene Toft Hansen, Steffen Weinhold und Christian Dissinger sowie den nicht spielberechtigten Winter-Einkauf Blazenko Lackovic auskommen. Dafür konnte Gislason die beiden HSV-Neuverpflichtungen Dener Jaanimaa und Ilija Brozovic einsetzen. Dennoch blieben dem Isländer kaum Alternativen, um die Wende noch zu schaffen.


Statistik

SG Flensburg-Handewitt - THW Kiel 37:27 (17:15)

Tore SG Flensburg-Handewitt: Lauge 9, Svan 6/1, Eggert 5/2, Mogensen 4, Jakobsson 3, Glandorf 2, Gottfridsson 2, Wanne 2, Djordjic 1, Heinl 1, Toft Hansen 1, Kozina 1
Tore THW Kiel: Duvnjak 8, Cañellas 4, Jaanimaa 3, Vujin 2/1, Ferreira Moraes 2, Ekberg 2, Anic 2, Klein 2, Williams 1, Brozovic 1
Zuschauer: 6300
Strafminuten: 8 / 10
Disqualifikation: -/-

bru/dpa/sid

 
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