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05.02.2016, 23:00

Verdientes Schaulaufen für die Europameister

Allstar-Game: Hype, Feier und Zukunft

Die deutschen Europameister sind auch beim Allstar-Game gegen eine Auswahl der Bundesliga am Freitagabend in Nürnberg frenetisch gefeiert worden. Beim 36:36 (16:17) vor 7622 Zuschauern in der ausverkauften Nürnberger Arena stand noch einmal der Spaß im Vordergrund. Sportlich wird es für die EM-Helden erst am Mittwoch wieder ernst, wenn der Liga-Alltag die Sigurdsson-Truppe wieder hat.

Der Spaß kam in Nürnberg nicht zu kurz: Torhüter Andreas Wolff (#33) bereitet sich für den Sprungwurf vor.
Der Spaß kam in Nürnberg nicht zu kurz: Torhüter Andreas Wolff (#33) bereitet sich für den Sprungwurf vor.
© imagoZoomansicht

Die frischgebackenen Titelträger, die von ihrem Partymarathon doch etwas schwere Beine hatten, waren fast komplett angereist. Es fehlten lediglich Außenspieler Tobias Reichmann, der bei seinem polnischen Verein in Kielce gefragt war, und der verletzte Kieler Steffen Weinhold. Auch die "hässlichste" Schale der Welt, ihre goldene EM-Trophäe, hatte die DHB-Auswahl ins fränkische Nürnberg mitgebracht.

Das Interesse an der Veranstaltung war seit dem grandiosen Triumph gegen Spanien noch einmal sprunghaft angestiegen. Besonders bejubelt wurden die Paraden des neuen Torwart-Giganten Andreas Wolff und zahlreiche Kabinettstückchen auf beiden Seiten. "Jetzt könnten wir sagen, wieso sind wir nicht in eine 20.000-Mann-Halle gegangen", meinte Liga-Geschäftsführer Frank Bohmann im Gespräch mit dem SID.

Bohmann: "Das Thema ist ein ganz akutes"

Liga und Verband nutzten das Zusammentreffen in Franken aber auch für Gespräche zur Zukunft des deutschen Handballs. Trotz der aktuellen Begeisterung standen nicht nur positive Themen an. Die hohe Belastung der Spieler und die auch dadurch provozierten Verletzungen besonders bei den Champions-League-Teilnehmern besorgen die Liga. "Es geht ja ungebremst weiter. Das Thema Belastung ist ein ganz akutes", sagte Bohmann.

sid/kon

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© imago, Getty Images, picture alliance

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