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27.01.2016, 22:25

Weißrussland besiegt Mazedonien

Norwegens Märchen - Polens Desaster

So wenig Tore hat es bei einer Handball-EM schon lange nicht mehr gegeben. Mit 14:22 (7:10) gegen Schweden verabschiedete sich Ungarn am Mittwoch von der Europameisterschaft in Polen und stellte damit einen Negativrekord auf. Zeitgleich spielte Weißrussland 30:29 gegen Mazedonien. Derweil geht das norwegische Märchen weiter, während Gastgeber Polen gehörig von den Kroaten vermöbelt wurde.

Schwedens Jesper Konradsson sucht die Lücke zwischen Laszlo Nagy (l.) und Szabolcs Zubai (r.).
Schwedens Jesper Konradsson sucht die Lücke zwischen Laszlo Nagy (l.) und Szabolcs Zubai (r.).
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Die Ungarn haben sich mit einem Negativrekord von der Handball-EM in Polen verabschiedet. Der Olympia-Vierte erzielte in seinem letzten Hauptrundenspiel gegen Rekord-Europameister Schweden lediglich 14 Tore - so wenige Treffer in einer EM-Begegnung hatten lediglich die Kroaten 1998 bei ihrer 14:29-Niederlage gegen Russland geworfen. Dies teilte die Europäische Handball-Föderation (EHF) nach dem Spiel offiziell mit.

Ungarn und Schweden hatten bereits vor dem Spiel keine Chance mehr, in der deutschen Hauptrundengruppe das Halbfinale zu erreichen. Für die Drei Kronen waren Lukas Nilsson und Viktor Östlund mit je fünf Toren die erfolgreichsten Schützen. Bei den Ungarn traf Richard Bodo fünfmal.

Auch für Weißrussland und Mazedonien ging es in der anderen Gruppe nur noch um die Plätze fünf und sechs. Weißrussland siegte 30:29, somit verpassten die Mazedonier nur knapp ihren ersten Hauptrunden-Punkt. Bei Mazedonien war Topstar Kiril Lazarov mit zehn Treffern bester Werfer, für Weißrussland war Baris Pukhouski elfmal erfolgreich.

Polen fällt auseinander - Spanien trifft auf Kroatien

Welt- und Europameister Frankreich indes den Sprung ins Halbfinale verpasst, dafür dürfen neben Deutschland auch Spanien, Norwegen und Kroatien auf Medaillen hoffen. Die norwegischen Außenseiter bezwangen in Krakau zum Hauptrundenabschluss die Franzosen überraschend deutlich mit 29:24 (12:11) und sicherten sich dadurch sogar den Gruppensieg in der Gruppe I. Sie treffen jetzt am Freitag in der Vorschlussrunde aufs deutsche Team. Im Kampf um den zweiten Platz in Staffel I setzte sich Kroatien dank eines 37:23 (15:10)-Sieges über Gastgeber Polen durch. Der Gastgeber erlebte dabei ein totales Desaster und konnte dem Druck offensichtlich nicht Stand halten. Die wie aufgedreht spielenden Kroaten führten phasenweise sogar mit 30:13 und bekommen es im Halbfinale nun mit den Spaniern zu tun, die sich durch ein 25:23 (11:12) gegen Russland den Sieg in der deutschen Gruppe II sicherten.

sid/cfl

 

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