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26.01.2016, 12:20

Däne verlässt den insolventen HSV Hamburg

Torjäger Lindberg verstärkt die Füchse Berlin

Der nächste Leistungsträger des insolventen HSV Hamburg hat einen neuen Arbeitgeber gefunden: Rechtsaußen Hans Lindberg (34) schließt sich den Füchsen Berlin an. Wie die Berliner am Dienstag mitteilten, unterschrieb der Däne, am Mittwoch bei der EM Gegner des DHB-Teams, einen Vertrag bis 2019. Nach der Europameisterschaft wird er in der Hauptstadt offiziell vorgestellt.

Hans Lindberg
Gehörte seit 2007 zum HSV-Inventar: Hans Lindberg spielt jetzt für die Füchse.
© imagoZoomansicht

"Mit Hans Lindberg holen wir einen der besten Rechtsaußen der Welt", freute sich Füchse-Boss Bob Hanning, für den die Berliner mit ihrer Besetzung auf Rechtsaußen - neben Lindberg noch Mattias Zachrisson - "sogar weltweit die Nummer 1" sind. Angesichts der hohen Belastung der Spieler, nicht nur in den Vereinen, sei es unerlässlich, den Kader qualitativ zu verstärken. Hanning: "Nur wer breit aufgestellt ist, hat überhaupt eine Chance, zu überleben."

Zusätzlich zum ohnehin schon vollgepackten Spielplan der Klubs stehen für die Nationalspieler 2016 nach der EM noch Olympia-Qualifikationsturniere, das olympische Turnier selbst und die WM-Qualifikation an. Und im Januar 2017 steigt in Frankreich dann schon die nächste WM.

Lindberg spielte seit 2007 für den HSV, der den Spielbetrieb mit sofortiger Wirkung einstellt. Mit den Hamburgern feierte er große Erfolge (DHB-Pokal 2010, Meister 2011, Champions League 2013). In den Torschützenlisten der Wettbewerbe stand er dabei meist weit oben. 2013 wurde der Rechtsaußen sogar Torschützenkönig in Liga, Pokal und Champions League. In der aktuellen Saison liegt der Europameister von 2008 und 2012 mit 148 Treffern im Torjäger-Ranking auf Platz zwei hinter seinem künftigen Teamkollegen Petar Nenadic (151).

Keine guten Erinnerungen an die Max-Schmeling-Halle

Von der Entwicklung in Hamburg hatte sich Lindberg zuletzt völlig überrascht gezeigt und deutliche Worte in Richtung der Klubverantwortlichen gefunden. Die nächste Station heißt nun also Berlin. "Wir haben gute Gespräche geführt und ich freue mich, dass ich für die Füchse spielen und Teil dieser tollen Mannschaft sein darf", meinte der 34-Jährige, der in der Berliner Max-Schmeling-Halle in der Rückrunde der vergangenen Saison eine schwere Nierenverletzung erlitten hatte: "Trotz der schlechten Erfahrungen in der Halle mit verlorenen Spielen und der Verletzung habe ich auch richtig gute Erinnerungen an die Stimmung."

ski

 
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