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22.01.2016, 22:20

Schweden knöpfen deutschem Gegner einen Punkt ab

Jakobsson avanciert zur Lebensversicherung

Vor der Europameisterschaft hatten die Experten Johan Jakobsson nicht unbedingt auf dem Zettel. Spätestens nach dem bärenstarken Spiel des Flensburgers gegen Deutschland hat sich das geändert, seine nächste Gala-Vorstellung sicherte seinen Schweden am Freitagabend den ersten Hauptrundenpunkt. Gegen den nächsten DHB-Gegner Russland netzte Jakobsson neun Mal ein, so auch zehn Sekunden vor dem Ende.

Tankte sich einmal mehr am erfolgreichsten an seinen Gegnern vorbei: Schwedens Johan Jakobsson.
Tankte sich einmal mehr am erfolgreichsten an seinen Gegnern vorbei: Schwedens Johan Jakobsson.
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Ohne einen einzigen Punkt mussten die Schweden, die am Montag denkbar knapp gegen die deutsche Mannschaft (26:27) verloren hatten, ins erste Hauptrunden-Match gegen Russland. Und auch gegen das Team von Trainer Dmitri Torgowanow, das zumindest den Sieg über Ungarn (27:26) mitnehmen konnte, tat sich Schweden von Beginn an schwer. Nach dem 12:10 des erneut glänzend aufgelegten Flensburgers Johan Jakobsson verpassten es die Schweden mehrfach, sich abzusetzen.

So ließen sich die Russen nicht zweimal bitten und glichen nur drei Sekunden vor der Pause durch Sergei Schelmenko, der zwischen 2006 und 2009 für die Rhein-Neckar Löwen spielte, noch aus (15:15). Im zweiten Abschnitt wogte das Geschehen dann hin und her, bestimmt von Russlands Kapitän Timur Dibirov (sieben Tore) und Bundesliga-Legionär Jakobsson (neun Treffer). Beim 27:25 sechs Minuten vor dem Ende gelang Pavel Atman ein kleiner Fingerzeig (54.), mehr aber auch nicht. Die Schweden allerdings leisteten sich über die gesamte Spieldauer hinweg, wie bereits gegen die deutsche Mannschaft, viel zu viele einfache technische Fehler. Das Überzahlspiel der "Tre Kronor" funktionierte überhaupt nicht.

Russland wirft den Sieg weg

Nach Dibirovs 28:26 schien die Messe dann endgültig gelesen, der furiose Hüftknaller von Berlins Rechtsaußen Mattias Zachrisson war mehr Verzweiflung als eine echte Option (27:28, 60.). Doch die Russen brachten den ersten Hauptrundensieg trotz vorherigem Time-Out nicht über die Zeit. Erst segelte ein russischer Ball unnötig ins Aus, dann vollstreckte Matchwinner Jakobsson, der hinterher auch zum Spieler des Spiels gewählt wurde, zum 28:28-Endstand. Nach der "grandiosen Leistung" gegen Ungarn muss dem deutschen Team vor den Russen, die am Sonntag (18.15 Uhr, LIVE!-Ticker bei kicker.de) warten, nicht bange sein.

msc

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