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22.01.2016, 13:44

DHB-Team steigt in die Hauptrunde ein

Weinhold fordert Härte gegen Dujshebaevs Ungarn

Mit einer sicheren Abwehr als Grundlage will die deutsche Handball-Nationalmannschaft ihre kleine Siegesserie bei der EM in Polen ausbauen. Für den Auftakt der Hauptrunde am heutigen Freitag (18.15 Uhr im LIVE!-Ticker auf kicker.de) in Breslau gegen Ungarn hat Kapitän Steffen Weinhold Aggressivität und Härte in der Defensive wie beim 25:21-Sieg gegen Slowenien gefordert.

"Keinen Zentimeter zurückgehen": Steffen Weinhold und Johannes Sellin beackern Sloweniens Dean Bombac.
"Keinen Zentimeter zurückgehen": Steffen Weinhold und Johannes Sellin beackern Sloweniens Dean Bombac.
© imagoZoomansicht

"Es ist einfach wichtig, dass wir die Abwehrleistung, die wir gezeigt haben, mitnehmen. Das muss der Grundstein sein, wenn wir Spiele gewinnen wollen. Es ist wichtig, dass wir keinen Zentimeter zurückgehen und die Gegner wissen, dass es wehtut, wenn sie dahin kommen", sagte der Rückraumspieler vom THW Kiel.

Im Vorfeld der Partie hat Bob Hanning, Leistungssportchef des Deutschen Handballbundes (DHB), die Harmonie sowohl in der Mannschaft als auch im Umfeld als Grund für die guten Leistungen ausgemacht. Bei dem gemeinsamen Essen von Spielern und Funktionären hätten zum Beispiel DHB-Präsident Andreas Michelmann und Liga-Chef Uwe Schwenker einträchtig nebeneinandergesessen. "Man merkt, dass das alles im Einklang stattfindet. Da herrschen keine Angst und kein Schrecken, sondern das ganz große Miteinander für das große Ziel 2020", sagte Hanning, "das ist das, was man auch in der Mannschaft sieht."

"Taktikfuchs" Dujshebaev coacht die Ungarn

Für den früheren Vize-Weltmeister Ungarn steht bei der EM in Polen viel auf dem Spiel. Belegte die Mannschaft vor vier Jahren bei den Olympischen Spielen in London überraschend noch Platz vier, hat das Team von Trainer Talant Dujshebaev bisher noch nicht einmal das Ticket für ein Olympia-Qualifikationsturnier in der Tasche. Die Motivation beim EM-Achten von 2014 ist daher besonders groß. "Sie werden um jeden Zentimeter kämpfen", sagte Bundestrainer Dagur Sigurdsson am Donnerstag im deutschen Teamhotel. Ungarn habe eine "körperlich sehr starke Mannschaft", die vor allem aus dem Rückraum und vom Kreis gefährlich sei. Zudem sei Coach Dujshebaev ein "unheimlich erfahrener Taktikfuchs".

Allerdings gehen die Ungarn nach Niederlagen gegen Russland und Dänemark mit 0:4 Punkten in die Hauptrunde. Der Einzug ins Halbfinale ist damit nur noch theoretisch möglich. Topstar der Ungarn ist der wurfgewaltige Laszlo Nagy. Übrigens kommt es in Breslau zum Duell der beiden jüngsten Teams der EM. Mit einem Schnitt von nur 24,9 Jahren ist das DHB-Team das mit Abstand jüngste im Turnier. Die Ungarn sind im Schnitt 26,2 Jahre alt. "Ungarn hat sich ein bisschen verändert mit Talant Dujshebaev. Er gibt neue Impulse", urteilte Sigurdsson.

Die weiteren Gegner in der Hauptrundengruppe 2 sind am Sonntag (18.15 Uhr) Russland und zum Abschluss der heiße Titelanwärter Dänemark. Doch davon wollte im deutschen Handball-Lager noch niemand etwas wissen. "Wir kämpfen uns durch von Spiel zu Spiel", erklärte Andreas Michelmann, Präsident des Deutschen Handballbundes (DHB). Noch prägnanter drückte es Sigurdsson aus: "Wir spielen am Freitag gegen Ungarn. Alles, was danach kommt, ist mir Wurst."

dpa/sid

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