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19.01.2016, 22:35

Kroatien und Norwegen sind weiter

Serbien scheitert in letzter Sekunde - Polen schlägt Frankreich

Norwegen, Kroatien und Mazedonien haben sich bei der Handball-EM in Polen für die Hauptrunde qualifiziert. Norwegen gewann am Dienstag in Kattowitz gegen Weißrussland mit 29:27 (11:14). Von dem Erfolg profitierte auch Kroatien. Besonders dramatisch war es im Duell zwischen Serbien und Mazedonien, das erst in letzter Sekunde entschieden wurde. Gastgeber Polen setzte sich gegen Titelverteidiger Frankreich durch.

Mazedoniens Matchwinner: Dejan Manaskov, hier beim Wurf gegen Serbiens Schlussmann Darko Stanic.
Mazedoniens Matchwinner: Dejan Manaskov, hier beim Wurf gegen Serbiens Schlussmann Darko Stanic.
© imagoZoomansicht

Der WM-Sechste Kroatien war nach dem 29:27 von Norwegen gegen Weißrussland in Gruppe B wegen des gewonnenen direkten Vergleichs schon vor dem abschließenden Spiel gegen Island sicher für die Hauptrunde qualifiziert. Die Kroaten spielten am Abend dann auch befreit auf feierten gegen Island ein echtes Schützenfest: 37:28!

Mazedonien reichte in der Gruppe A ein 27:27 (13:13) gegen Serbien zum Weiterkommen. Grund ist die bessere Tordifferenz gegenüber dem EM-Zweiten von 2012. Bitterer als Serbien kann man wohl nicht ausscheiden, denn die Weißen Adler wähnten sich zehn Sekunden vor Schluss nach einem Treffer von Darko Djuric und einer 27:26-Führung schon in der nächsten Runde. Doch dann kam alles anders: Dejan Manaskov glich in der letzten Sekunde des Spiels aus und sorgte dafür, dass sein Team im Turnier verbleiben darf. Manaskov war mit zehn Toren auch der beste Werfer des Spiels. Für die Serben trafen die beiden Bundesliga-Profis Zarko Sesum und Petar Nenadic jeweils siebenmal und damit am häufigsten - ein schwacher Trost für beide.

Gastgeber Polen und Titelverteidiger Frankreich spielten am Abend im Topspiel den Gruppensieg aus - und der Gastgeber behielt die Oberhand. Die Polen, die ihre ersten beiden Partien denkbar knapp gewonnen hatten, siegten vor rund 15.000 Zuschauern in Krakau gegen schwache Franzosen überraschend klar mit 31:25. Überragender Akteur war dabei einmal mehr Torhüter Slawomir Szmal, der 17 Würfe parierte. Karol Bielecki warf neun Tore für Polen, Kentin Mahe und Luc Abalo trafen je fünfmal für Frankreich.

drm/dpa

 
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