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11.01.2016, 12:59

18. Spieler im vorläufigen Aufgebot - Entspannung im Lazarett

Sigurdsson nominiert Kühn nach

Handball-Bundestrainer Dagur Sigurdsson hat auf die Verletzungen in der Nationalmannschaft reagiert und Julius Kühn für die EM in Polen nachnominiert. Der linke Rückraumspieler vom VfL Gummersbach reist wie die anderen Akteure an diesem Dienstag zum abschließenden Trainingslager in Berlin an. Das teilte der Deutsche Handballbund (DHB) am Montag mit.

Gehört zum 18-köpfigen Vorab-Aufgebot des DHB: Gummersbachs Julius Kühn.
Gehört zum 18-köpfigen Vorab-Aufgebot des DHB: Gummersbachs Julius Kühn.
© imagoZoomansicht

Sigurdsson reagierte damit auf die angespannte Situation im Rückraum. Steffen Fäth (Rücken), Christian Dissinger (Wade) und Niclas Pieczkowski (Leiste) haben Blessuren. "Julius Kühn ist eine weitere Möglichkeit für den Rückraum. Wir brauchen die Entlastung, da Christian Dissinger, Steffen Fäth und Niclas Pieczkowski angeschlagen sind", sagte Sigurdsson.

Bei Dissinger und Fäth sieht es inzwischen wieder besser aus. Beide können aller Voraussicht nach bei der EM (15. bis 31. Januar) auflaufen. "Unser Mannschaftsarzt Professor Kurt Steuer gibt grünes Licht", sagte DHB-Vizepräsident Bob Hanning dem SID, "also glaube ich, dass beide bei der EM dabei sein werden." Torjäger Dissinger hatte im letzten Testspiel gegen Island (24:27) am Sonntag einen Pferdekuss in der Wade erlitten. Fäth zog sich eine Hüftprellung zu, gab aber schnell Entwarnung. "Alles in Ordnung", sagte der Wetzlarer Rückraumspieler der "Gießener Allgemeinen Zeitung".

Es kann durchaus noch weitere Veränderungen geben im Kader der deutschen Mannschaft. Linkshänder Kai Häfner war bereits für die Tests gegen Island nachgerückt. Für den linken Rückraum könnte noch Stefan Kneer von den Rhein-Neckar Löwen hinzukommen. Er gehört ebenfalls dem sogenannten 28er Kader an, den der Bundestrainer am 11. Dezember nominiert hatte und aus dem Nachrücker rekrutiert werden müssen. Sigurdsson spielt mit dem Gedanken, nicht wie geplant mit 16, sondern mit 17 Spielern nach Breslau zu reisen. Zum abschließenden Trainingslager hat er 18 Akteure beisammen. Bis zum 15. Januar um 20 Uhr muss der Bundestrainer bei der technischen Besprechung sein endgültiges 16-köpfiges Aufgebot melden.

Das vorläufige 18-köpfige Aufgebot

Tor: Carsten Lichtlein (VfL Gummersbach), Andreas Wolff (HSG Wetzlar)
Feld: Rune Dahmke (THW Kiel), Steffen Fäth (HSG Wetzlar), Christian Dissinger (THW Kiel), Finn Lemke (SC Magdeburg), Julius Kühn (VfL Gummersbach), Martin Strobel (HBW Balingen-Weilstetten), Niclas Pieczkowski (TuS N-Lübbecke), Simon Ernst (VfL Gummersbach), Steffen Weinhold (THW Kiel), Fabian Wiede (Füchse Berlin), Kai Häfner (TSV Hannover-Burgdorf), Johannes Sellin (MT Melsungen), Tobias Reichmann (KS Vive Kielce/Polen), Hendrik Pekeler (Rhein-Neckar Löwen), Jannik Kohlbacher (HSG Wetzlar), Erik Schmidt (TSV Hannover-Burgdorf)

aho/dpa/sid

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