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03.12.2015, 17:40

Schwere Gruppe für Frisch Auf Göppingen

EHF-Cup: Magdeburg mit Los zufrieden

In Magdeburg herrscht Optimismus, Göppingen ist nicht ganz so zuversichtlich: Deutschlands Handball-Bundesligisten haben auf die Auslosung der Gruppenphase im EHF-Pokal am Donnerstag in Wien unterschiedlich reagiert.

Austausch: Yves Grafenhorst und Jacob Bagersted vom SC Magdeburg sind mit den kommenden Gegnern im EHF-Cup zufrieden.
Austausch: Yves Grafenhorst und Jacob Bagersted vom SC Magdeburg sind mit den kommenden Gegnern im EHF-Cup zufrieden.
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Während der SC Magdeburg mit seinen Gegnern Fraikin Granollers (Spanien), Dinamo Bukarest (Rumänien) und Aalborg Handball (Dänemark) durchaus zufrieden ist, spricht Frisch Auf Göppingens Manager Gerd Höfele von einer "sehr, sehr starken Gruppe". Die Schwaben treffen auf OCI Lions (Niederlande), Team Tvis Holstebro (Dänemark) und HBC Nantes (Frankreich). Die Gruppenphase wird an sechs Spieltagen im Februar und März 2016 ausgespielt.

Das Besondere an dieser Gruppe B: Göppingen und Nantes sind die beiden Bewerber für die Ausrichtung des Finalturniers am 13./14. Mai 2016. "Was das Weiterkommen und die Gastgeberrolle für das Finalturniere betrifft, sehe ich die Chancen 50:50", sagt Höfele. "Aber natürlich ist das Weiterkommen unser Anspruch." Gemeinsam mit Holstebro und Nantes hatten sich die Schwaben schon 2013 für das Finalturnier des Wettbewerbs qualifiziert, das seinerzeit in Nantes stattfand. Bis Ende des Jahres will der europäische Verband EHF entscheiden, wo das Turnier 2016 ausgetragen wird.

Unser Ziel ist ganz klar das Viertelfinale.SCM-Spieler Gunar Schimrock

An alte Zeiten fühlt sich der SC Magdeburg beim Gegner Granollers erinnert, gegen den die Elbestädter schon mehrfach und zuletzt 1977 im Europapokal spielten. "Unser Ziel ist ganz klar das Viertelfinale, mit diesen Gegnern können wir gut leben", sagte Gunar Schimrock, der als SCM-Vertreter bei der Auslosung weilte. "Und unsere dänischen Spieler freuen sich bestimmt auf die Partien gegen Aalborg."

Die beiden jeweils besten Mannschaften der insgesamt vier Gruppen qualifizieren sich für das Viertelfinale im April 2016 - mit einer Ausnahme. Wird der Organisator des Finalturniers Gruppenerster oder ist unter den drei besten Gruppenzweiten, qualifiziert er sich direkt für das Final4 und überspringt das Viertelfinale, das in diesem Fall nur mit drei Paarungen ausgetragen wird.

In der Geschichte des EHF-Pokal kam der Sieger 18 Mal aus Deutschland. Dreimal (1999, 2001 und 2007) gewannen die Magdeburger die Trophäe, zweimal (2011 und 2012) Göppingen. Der letzte deutsche Sieger war im Mai Füchse Berlin, doch der Titelverteidiger scheiterte am vergangenen Wochenende in der Qualifikation an Chambery (Frankreich).

dpa

 
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