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22.05.2013, 13:06

Füchse Berlin: Leichte Entwarnung nach Jansen-Kopfstoß

Für Nincevic ist die Saison beendet

Auf dem Parkett wird man Ivan Nincevic in den letzten Spielen der Handball-Bundesliga nicht mehr sehen. Der Kroate verlor in der Schlussminute des Spiels gegen den HSV nach einem Kopfstoß von Torsten Jansen kurzzeitig das Bewusstsein und erlitt eine schwere Kopfverletzung, die noch in der Halle notärztlich versorgt wurde. Immerhin ließ der Kroate am Mittwoch verlauten, dass "das Jochbein nicht gebrochen ist".

Ivan Nincevic
Wurde noch in der Halle notärztlich versorgt: Berlins Ivan Nincevic.
© imagoZoomansicht

37 Sekunden vor Spielende wurde der Kroate gegen den HSV (25:28) von Gegenspieler Torsten Jansen mit einem Kopfstoß niedergestreckt und zog sich schwere Prellungen an Jochbein und Hinterkopf sowie eine große Fleischwunde zu. Zudem erlitt er eine schwere Gehirnerschütterung und wird nun weiter von der medizinischen Abteilung der Füchse um Dr. Bentzin überwacht. "Wir werden Ivan engmaschig neurologisch untersuchen und planen nach Abklingen der Schwellung in drei bis vier Tagen eine weitere Kernspintomographie", so der Mannschaftsarzt der Hauptstädter. Noch in der Nacht zum Mittwoch wurde Nincevic auf seinen Wunsch hin aus dem Krankenhaus in Hamburg entlassen und nach Berlin transportiert.

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"Wir verurteilen das Foul aufs Schärfste, ohne Wenn und Aber. Nach dem Videostudium gibt es keine zweite Meinung. Wir dürfen jedoch nicht vergessen, dass Torsten 36 Jahre lang ein einwandfreier Sportler war und viel für den deutschen Handball getan hat", äußerte sich Bob Hanning, Füchse-Geschäftsführer und ehemaliger Trainer des HSV, entschlossen, lobte aber auch die medizinische Abteilung der Hamburger: "Wir danken dem Mannschaftsarzt des HSV für das schnelle Handeln und auch den Fans, die ein sehr deutliches Zeichen gegen eine Handvoll Zuschauer gesetzt haben, die in unserer Sportart nichts zu tun haben."

Linksaußen Nincevic, dessen Vertrag nach dieser Spielzeit ausläuft, wird gegen die Hanseaten damit wohl sein letztes Spiel für die Berliner bestritten haben.

Jansen entschuldigt sich

Jansen, der für dieses Foul die Rote Karte erhalten hatte, zeigte sich einsichtig: "Es tut mir leid, was passiert ist. Das habe ich nicht gewollt. Ich habe mich selbst erschrocken und wünsche natürlich Ivan Nincevic schnelle Genesung. Das ist mir in 13 Profijahren nicht passiert, und mir ist klar, dass das überhaupt nicht passieren darf. Dass es dennoch geschehen ist, tut mir sehr leid: Eine Situation, wie sie mir noch nie unterlaufen ist und nie wieder unterlaufen darf." Am Mittwochmorgen meldete sich der 36-Jährige zudem telefonisch bei Nincevic, der die persönliche Entschuldigung von Jansen annahm.

22.05.13
 
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