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20.05.2013, 18:35

EHF-Cup-Triumph macht auch Bundesliga-Konkurrenten froh

Coup in Nantes: Löwen brauchen endlich eine Vitrine

Mit dem Gewinn des EHF-Cup verbuchten die Rhein-Neckar Löwen nach den vielen Rückschlägen und Enttäuschungen der vergangenen Jahre in Nantes am Sonntag endlich den ersten Titel der Vereinsgeschichte. "Dieser Europacup hat für uns einen unglaublichen Wert", jubilierte nicht nur Manager Thorsten Storm. Entsprechend ausgelassen feierten die Badener ihren Coup bis in die frühen Morgenstunden. Der Triumph der Löwen machte auch zwei Bundesliga-Konkurrenten froh.

Die Löwen feiern den Finalsieg
Im fünften Anlauf: Vier Endspiele hatten die Rhein-Neckar Löwen schon verloren, in Nantes klappte es endlich mit dem Titel.
© picture allianceZoomansicht

Immer wieder reckten Oliver Roggisch und seine Kollegen die Metall-Trophäe in die Höhe. Die Rhein-Neckar Löwen haben mit dem EHF-Pokal den ersten Titel ihrer Vereinsgeschichte gewonnen und sich damit zum neuen Liebling der Handball-Bundesliga gekürt. Denn durch den Triumph steht fest: Die TSV Hannover-Burgdorf feiert in der nächsten Spielzeit ihre Premiere im Europacup, und die Füchse Berlin starten ebenfalls wieder international. "Unser Traum geht durch die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb auch in der kommenden Saison weiter", sagte Füchse-Manager Bob Hanning.

Schon an diesem Dienstag (20.15 Uhr) können die Berliner für eine Vorentscheidung im Vierkampf um noch zwei Champions-League-Plätze sorgen. Ein Sieg beim Tabellenfünften HSV Hamburg würde zwei Spieltage vor Saisonende mindestens Rang vier perfekt machen. "Ich bin stolz auf die Mannschaft, die zum dritten Mal in Folge solch eine beeindruckende Saison spielt", meinte Hanning.

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Mitten drin im Ringen um die begehrten Plätze in der Königsklasse sind neben dem Tabellen-Dritten SG Flensburg-Handewitt auch die Rhein-Neckar Löwen. "Die Vizemeisterschaft wäre das Sahnehäubchen", sagte Abwehrrecke Roggisch im französischen Nantes. Dort hatten die Löwen beim ersten Endrunden-Turnier um den EHF-Pokal am Sonntag das Finale gegen Gastgeber HBC Nantes mit 26:24 (16:12) gewonnen und erstmals die seit Jahren hohen Erwartungen erfüllt.

Dass der erste Titelgewinn ausgerechnet nach dem Rückzug des Groß-Geldgebers Jesper Nielsen gelang, ist ebenso verwunderlich wie notwendig. Denn der EHF-Cup soll als Argument für frische Finanzen dienen. "Dieser Pokal hilft in Sponsorengesprächen, er bringt den Verein ganz sicher weiter", sagte Roggisch.

Nun müssen wir uns erst mal eine Vitrine zulegen.Löwen-Manager Thorsten Storm

Bei aller ausgelassenen Stimmung im Löwen-Lager erinnerte Manager Thorsten Storm noch einmal an die Schattenseiten des Wettbewerbs, der nach der Zusammenlegung mit dem Europacup der Pokalsieger noch nicht ausgereift ist. "Dieser Europacup hat für uns, hat für unseren Klub einen unglaublichen Wert. Damit haben wir uns nicht nur für eine grandiose Saisonleistung, sondern auch für großes Durchhaltevermögen belohnt. Auch wenn sich dieser Pott, was Aufwand, Kosten und gerade schwerwiegende Verletzungen angeht, nicht rechnet", erklärte er.

In Nantes hatte sich Zarko Sesum beim 28:22 (12:7)-Erfolg im Halbfinale gegen Frisch Auf Göppingen eine schwere Verletzung im linken Knie zugezogen. Die Löwen hoffen, dass sich bei der MRT-Untersuchung in Heidelberg der Verdacht auf einen Kreuzbandriss bei dem Serben nicht bestätigt.

Göppingen spielt kommende Saison nicht europäisch

Traurig reisten die Göppinger aus Frankreich ab. Denn der Titelverteidiger verpasste nicht nur den dritten EHF-Pokal-Gewinn in Serie. Er verlor auch das Spiel um Platz drei mit 27:28 (16:15) gegen Team Tvis Holstebro aus Dänemark und wird in der kommenden Saison nicht international spielen. "Das ist bitter für den Verein", sagte Nationalspieler Michal Haaß. Dies steht dem Spielmacher auch mit seinem neuen Klub SC Magdeburg bevor: Die Magdeburger waren im Viertelfinale an den Löwen gescheitert.

(dpa)

20.05.13
 
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