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09.03.2013, 17:54

Klarer Erfolg gegen die Eidgenossen

DHB-Team dreht auf: 36:22 gegen die Schweiz

Mit Konterspiel zum Kantersieg: Die deutschen Handballer haben im ersten von zwei Tests für die EM-Qualifikation gegen Tschechien eine Tor-Gala gefeiert. Der weiter verjüngte WM-Fünfte deklassierte am Samstag in Wetzlar die Schweiz mit 36:22 (19:7) und überzeugte vor allem mit Tempogegenstößen.

Kevin Schmidt
Drehte auf heimischem Parkett auf: Kevin Schmidt.
© imagoZoomansicht

Vor 4412 Zuschauern in der ausverkauften Rittal-Arena gaben Christian Dissinger und Fabian Gutbrod ihr Nationalmannschafts-Debüt. Bester Werfer war Lokalmatador Kevin Schmidt (9/5). Mit Konterspiel zum Kantersieg: Die deutschen Handballer haben im ersten von zwei Tests für die EM-Qualifikation gegen Tschechien eine Tor-Gala gefeiert. Der weiter verjüngte WM-Fünfte deklassierte am Samstag in Wetzlar die Schweiz mit 36:22 (19:7) und überzeugte vor allem mit Tempogegenstößen. An diesem Sonntag (15.00 Uhr) trifft die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) in Koblenz erneut auf die zweitklassigen Eidgenossen. Die Länderspiele dienen der Vorbereitung auf die EM-Qualifikation gegen Tschechien am 4. April in Brünn und am 7. April im westfälischen Halle.

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In den ersten Länderspielen nach Platz fünf bei der WM in Spanien fehlten gleich fünf WM-Spieler im deutschen Aufgebot. Wegen ihrer Klub-Spiele im EHF-Pokal musste Bundestrainer Martin Heuberger seinen Kapitän Oliver Roggisch und Patrick Groetzki sowie Stefan Kneer und Spielmacher Michael Haaß ersetzen. Zudem musste der Berliner Sven-Sören Christophersen wegen Knieproblemen passen.

So forcierte Heuberger den bereits vor der WM eingeleiteten Umbruch. Erstmals liefen Christian Dissinger von den Kadetten Schaffhausen und Fabian Gutbrod vom Bundesligisten HBW Balingen-Weilstetten auf. Zudem feierte der Mindener Torhüter Jens Vortmann seine Premiere im A-Team.

Risikofreudig machte der Bundestrainer aus der Not eine Tugend und vertraute Debütant Dissinger nicht nur im Angriff, sondern auch im Defensivzentrum. Abwehrchef Roggisch, der gemeinsam mit Groetzki als Gast neben der deutschen Bank saß, sah eine weitgehend stabile Deckung, hinter der Torhüter Silvio Heinevetter zu großer Form auflief. Allerdings machten es die biederen Schweizer dem Gastgeber nicht allzu schwer.

Scheinbar mühelos bestimmte das DHB-Team das Geschehen nach Belieben. Dabei beeindruckte die junge Mannschaft mit enormer Präzision beim Konterspiel. Bis zum 16:6 (23.) verwandelten die deutschen Spieler neun Tempogegenstöße. Mit anerkennenden Ah- und Oh-Rufen begleiteten die Zuschauer die punktgenauen Pässe von Silvio Heinevetter über das gesamte Spielfeld. Und noch mit einer anderen Aktion sorgte der Berliner für Jubel: In der 14. Minute lief er selbst einen Konter - doch weil er die Kreislinie übertrat, versagten die Schiedsrichter ihm den ersten Länderspiel-Treffer.

Im Gefühl der souveränen 18:6-Führung (26.) erlaubten sich die talentierten und spielfreudigen deutschen Handballer die eine oder andere Nachlässigkeit. Doch die Schweizer waren nicht in der Lage, daraus Kapital zu schlagen. Die zweite Halbzeit nutzte Heuberger zu weiteren Experimenten, ohne dass der klare Sieg in Gefahr geriet.

(Martin Kloth, dpa)

09.03.13
 
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