Von Beginn an machten die Flensburger deutlich, dass sie auch in Abwesenheit ihres Topstars, Europa- und Vize-Weltmeisters Anders Eggert (Grippe) eine starke Mannschaft stellen. Der SG gelang ein Start nach Maß, früh lagen die Hausherren mit 3:0 vorne und gaben diese Führung dann auch nicht mehr aus der Hand. Nur einmal wurde es etwas brenzlig, als die bemühten, allerdings auch häufig uninspirierten Spanier in der 25. Minute zwischenzeitlich auf 10:12 verkürzten.
Mehr war für die weitgehend harmlosen Iberer, die ohne ihren verletzten Weltmeister Carlos Ruesga angetreten waren, nicht drin. Nach dem Seitenwechsel erhöhten die Flensburger sogar noch einmal die Schlagzahl und zogen auf 24:16 (49.) davon. Damit war die Messe gelesen, und der ungefährdete Heimsieg vor 3500 Zuschauern perfekt. Lars Kaufmann und Holger Glandorf waren beim vierten Sieg der Norddeutschen binnen neun Tagen mit jeweils sieben Toren die gefährlichsten Werfer auf dem Parkett. Für Leon hielten Alvaro Cabanas und Raul Nantes Campos (je 5 Tore) dagegen.
Tore SG Flensburg-Handewitt: Glandorf 7, Kaufmann 7, Mogensen 5, von Gruchalle 3, Voigt 2, Heinl 2, Machulla 1
Reale Ademar Leon: Cabanas 5, Vranjes 4, Campos 4, Carillo 3/2, Coni 2, Carou 2, Tatarintsew 1, Vrazalic 1
Zuschauer: 3500
Strafminuten: - / 4
Disqualifikation: - / -