Der Vertrag des früheren Welthandballers in Montpellier lief eigentlich noch bis 2016. Man habe eine zufriedenstelle finanzielle Vereinbarung mit dem Spieler erreicht, hieß es am Donnerstag von Klubseite: "Dem Spieler steht nun frei zu einem Verein seiner Wahl zu gehen." Der 28-Jährige hatte daraufhin auf seiner facebook-Seite erklärt, dass er mit Aix-en-Provence eine Einigung erzielt habe. Die Erlaubnis der Liga hatte allerdings noch auf sich warten lassen, da der Abstiegskandidat bei der Liga offenbar erst noch nachweisen musste, dass er den Transfer finanziell überhaupt stemmen kann.
Am Samstag meldeten die Südfranzosen dann Vollzug. Karabatic wurde offiziell vorgestellt - gemeinsam mit seinem Bruder Luka, den Aix-en-Provence nach seinem Rauswurf in Montpellier bereits aufgenommen hatte. "Das ist eine große Ehre für uns", sagte Klubchef Christian Salomez: "Wir sind überzeugt, dass wir mit Nikola in der Tabelle Boden gutmachen können.
Für Karabatic, der zuletzt auch wieder bei seinem Ex-Klub THW Kiel ins Gespräch gebracht worden war, wird Aix-en-Provence nur eine Zwischenstation sein. Im Sommer dürfte für den Rückraum-Star wieder zu einem Topklub gehen. Vorausgesetzt die Ermittlungen im Wettskandal bringen den Rückraumstar nicht noch weiter in Verruf. Am Dienstag musste er in Montpellier vor Gericht aussagen.
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