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21.01.2013, 23:03

Handball-WM, Achtelfinale: Ungarn schlägt Polen

Spanien trifft auf Deutschland

Der deutsche Viertelfinalgegner bei der Handball-WM 2013 steht fest - es ist der Gastgeber. Unter den Augen des gesamten DHB-Teams gewann Spanien gegen Serbien in Saragossa überraschend deutlich mit 31:20 (20:12). Slowenien ließ im Parallelspiel Ägypten abblitzen, am Abend setzten sich Ungarn gegen Polen sowie Kroatien gegen Weißrussland durch.

Spanische Jubeltraube: Der Gastgeber ließ Serbien im Achtelfinale keine Chance.
Spanische Jubeltraube: Der Gastgeber ließ Serbien im Achtelfinale keine Chance.
© getty imagesZoomansicht

Das DHB-Team staunte nicht schlecht, was sich da in Saragossa abspielte. Schließlich war man allgemein bei der auf dem Papier hochklassigsten Achtelfinalpaarung von einem engen Match ausgegangen. Doch davon konnte überhaupt keine Rede sein.

Die Spanier kauften dem Vize-Europameister schnell den Schneid ab, zogen von 3:3 (9.) auf 7:3 (12.) davon. Serbien fand nie richtig in die Partie. Zahlreiche technische Fehler im Angriff ermöglichten den Iberern leichte Tore durch Gegenstöße. Auch die Rote Karte für Spaniens Leistungsträger Morros - eine viel zu harte Entscheidung - gab den Serben keinerlei Aufwind. Es blieb beim alten Schema: Rechtsaußen Rocas traf per Gegenstoß zum 14:8 (24.), Guardiola zum 20:11 kurz vor der Pause.

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Linksaußen Nincevic verkürzte Sekunden vor der Sirene zwar noch, der Acht-Tore-Rückstand war aber eine zu schwere Hypothek. In der 43. Minute stand es 22:16 für Spanien, da halfen auch zahlreiche starke Paraden von Schlussmann Darko Stanic nichts. Neun Minuten später musste auch noch Serbiens Marsenic mit einer (erneut fragwürdigen) Roten Karte vom Parkett. Mit dem 20:31 verabschiedeten sich die Serben gegen eiskalte Spanier letztlich sang- und klanglos aus dem Turnier. Bester Torschütze der Gastgeber war vor 10.801 Zuschauern Rechtsaußen Rocas mit sieben Treffern.

Das deutsche Team ist also gewarnt vor der Partie am Mittwoch (19 Uhr) in Saragossa. Kapitän Oliver Roggisch ist Spanien dennoch lieber als Serbien, das hatte er nach dem Achtelfinale gegen Mazedonien betont und wiederholte dies am Montag. "Gegen den Gastgeber in einer ausverkauften Halle - das ist sensationell. Da freuen wir uns tierisch drauf", erklärte der Abwehrchef.

Slowenien, Ungarn und Kroatien sind ebenfalls weiter

Auch Slowenien steht in der Runde der letzten Acht. Der Vize-Europameister von 2004 besiegte Außenseiter Ägypten locker und leicht mit 31:26 (19:11) und steht erstmals im Viertelfinale einer WM. Dort treffen die Slowenen am Mittwoch auf Russland. Wenig Mühe beim Einzug ins Viertelfinale hatte Kroatien. Der Olympiadritte bezwang Weißrussland mit 33:24 (21:9) und misst sich nun mit Titelverteidiger Frankreich. Geheimfavorit Ungarn setzte sich ebenfalls souverän gegen die vom deutschen Trainer Michael Biegler trainierten Polen mit 27:19 (10:9) durch und muss sich nun mit Europameister Dänemark auseinandersetzen.


Die Achtelfinalspiele im Überblick:

Deutschland - Mazedonien 28:23 (13:9)

Frankreich - Island 30:28 (16:15)

Dänemark - Tunesien 30:23 (16:11)

Russland - Brasilien 27:26 (14:14)

Spanien - Serbien 31:20 (20:12)

Slowenien - Ägypten 31:26 (19:11)

Kroatien - Weißrussland 33:24 (21:9)

Ungarn - Polen 27:19 (10:9)

DHB-Team schlägt Mazedonien und steht im Viertelfinale
Wenn einer hält und alle treffen ...
Deutsche Fans
Farbenfroh

Die Vorfreude auf das Achtelfinale gegen Mazedonien war im deutschen Fan-Lager riesig.
© Getty Images

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