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12.01.2013, 17:30

Heinevetter in ganz großer Form

DHB-Team dreht nach der Pause auf

Die deutsche Handball-Nationalmannschaft ist mit einem Erfolg in die WM in Spanien gestartet. Das Team von Bundestrainer Martin Heuberger setzte sich in Granollers vor den Toren Barcelonas nach Anlaufschwierigkeiten am Ende souverän mit 33:23 (12:10) gegen Brasilien durch. Nächster Gegner nach dem glanzlosen Pflichtsieg wird am Sonntag Tunesien (17.20 Uhr) sein.

Steffen Weinhold
Gekonnte Flugeinlage von Deutschlands Weinhold gegen die Brasilianer Teixeira (li.) und Pires.
© Getty ImagesZoomansicht

Den deutschen Handballer war die Nervosität zu Beginn deutlich anzumerken. Etliche Ballverluste in der Offensive ermöglichte den Südamerikanern immer wieder schnelle Gegenstöße, auch die Abstimmung in der Abwehr stimmte des Öfteren nicht. So kam, es dass die deutsche Mannschaft beim Stande von 5:7 und 7:9 jeweils einem Zwei-Tore-Rückstand hinterherlaufen musste.

Aber gestützt auf einen ganz starken Goalie Heinevetter kämpfte sich die DHB-Auswahl so langsam in die Partie. Zwei Minuten vor der Pause markierte Schmidt per Siebenmeter beim Stande von 11:10 nach langer Zeit wieder die Führung. Und Schmidt sorgte dann auch noch für den 12:10-Pausenstand.

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In der Kabine muss Heuberger die richtigen Worte gefunden haben, denn die deutsche Mannschaft gestaltete den zweiten Durchgang deutlich dominanter. Weinhold zog den Brasilianern mit zwei schnellen Treffern den Zahn.

Fortan war das deutsche Team überlegen. Eine bessere Trefferquote sowie Konsequenz in der Deckungsarbeit sorgten für ein deutliches Übergewicht des Heuberger-Teams, das sich nun nicht mehr stoppen ließ. Am Ende stand mit dem 33:23 der so sehnlichst erwartete Auftakt-Erfolg, der für die kommenden Aufgaben das nötige Selbstvertrauen geben sollte.

Neben einem - besonders in den ersten 30 Minuten - sehr starken Heinevetter konnte auch noch der Flensburger Weinhold überzeugen, der mit sieben Toren bester Werfer der DHB-Auswahl war.

Bereits am Sonntag geht es für das deutsche Team weiter. Ab 17.20 Uhr steht dann Tunesien als zweiter Gegner in der Gruppe A bereit. Und das dürfte kein Spaziergang werden - das die Nordafrikaner äußerst unangenehm sind, mussten die Franzosen am Samstagabend erfahren.


Deutschland - Brasilien 33:23 (12:10)

Deutschland: Heinevetter (Füchse Berlin), Lichtlein (TBV Lemgo) - Kneer (SC Magdeburg) 1, Roggisch (Rhein-Neckar Löwen), Wiencek (THW Kiel) 3, Reichmann (HSG Wetzlar) 2, Schmidt (HSG Wetzlar) 5/2, Fäth (HSG Wetzlar) 1, Theuerkauf (HBW Balingen-Weilstetten) 4, Groetzki (Rhein-Neckar Löwen) 4, Weinhold (SG Flensburg-Handewitt) 7, Strobel (TBV Lemgo) 1, Haaß (Frisch Auf Göppingen) 1, Pfahl (VfL Gummersbach) 1, Klein (THW Kiel) 1, Christophersen (Füchse Berlin) 2
Brasilien: Nascimento, Almeida - Pacheco 4, Gama 2, Candido 1, Pires 1, Thiago Santos 1, Hubner, Thiagus Santos, Patrianova 4, Pozzer, Ribeiro 2, Chiuffa, Cardoso 4, Guimaraes 2, Teixeira 2
Schiedsrichter: Gubica/Milosevic (Kroatien)
Zuschauer: 4000
Strafminuten: 2 / 6
Disqualifikation: - / -

Der deutsche Kader in Bildern
Heubergers Wundertüte für das Abenteuer WM
Mit einem bunten Mix zur WM

Die Spannung steigt: Freitagabend beginnt die Handball-WM in Spanien...
© imago / picture alliance

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Pl. VereinTorePkte.
1 Deutschland33:232
 
2 Frankreich30:272
 
3 Argentinien28:262
 
4 Montenegro26:280
 
5 Tunesien27:300
 
6 Brasilien23:330
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