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11.01.2013, 22:15

Abschlusstraining in kalter Halle

Heinevetter warnt vor "ekligen" Brasilianern

Bei ungewohnt kalten Temperaturen bestritt die deutsche Handball-Nationalmannschaft am Freitagabend ihr Abschlusstraining für das Auftaktspiel am Samstag gegen Brasilien (16 Uhr). Dies war aber das einzige Problem, mit dem die Männer von Bundestrainer Martin Heuberger zu kämpfen hatten. Keeper Silvio Heinevetter warnte mit eindringlichen Worten vor den Südamerikanern und auch Tunesien.

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Silvio Heinevetter
Deutschlands Goalie Silvio Heinevetter warnte mit markigen Worten vor Brasilien und Tunesien.
© imago Zoomansicht

In Granollers trübte keine Wolke den Himmel, die Sonne erwärmte die Luft vor den Toren der katalanischen Metropole Barcelona auf frühlingshafte Temperaturen. Doch als der Tross des Deutschen Handball-Bundes (DHB) die Halle "Palau d'Esports" betrat, machte sich bei einigen Akteuren Gänsehaut bemerkbar. Denn in der Spielstätte war es um etliche Grad kälter als an der frischen Luft.

"Ich glaube, das war nur ein Problem, das heute war", meinte Torhüter Silvio Heinevetter, "da hat man wohl über Nacht ein, zwei Fenster zu viel offen gelassen. Da war ein Zug in der Halle, das war nicht angenehm."

Ansonsten verlief das Abschlusstraining ohne Zwischenfall, die deutsche Mannschaft geht gerüstet in die Partie gegen die Südamerikaner. Die Vorfreude nimmt zu, eine leichte Anspannung hat aber inzwischen Einzug gehalten. "Da spürt man schon, dass der eine oder andere etwas nervöser ist als normal", sagte Bundestrainer Martin Heuberger.

Die "deutsche" Gruppe A

Dieser hält den Ball vor dem ersten Anwurf flach: "Wir dürfen nicht vermessen sein, wir spielen nicht um Medaillen. Unser Ziel ist das Achtelfinale", so der 48-Jährige. Mit einem Sieg zum WM-Einstand gegen Brasilien wollen sich die Handballer den nötigen Rückenwind für die weiteren Spiele in der Vorrundengruppe A holen. Am Sonntag wartet dann Tunesien.

"Die Brasilianer spielen eine ekelhafte Abwehr, und die Tunesier sind eine der schlimmsten Mannschaften, die es zu spielen gibt", sagte der von einem Gerstenkorn genesene Heinevetter: "Die versuchen jeden Vorteil auszunutzen, bleiben fünf Minuten liegen, wenn überhaupt nichts ist, sind wehleidig, hauen aber hinten rein wie die Bekloppten. Wir müssen einen kühlen Kopf behalten."

Nach dem Wochenende geht es dann mit der Partie am Dienstag gegen Argentinien weiter, anschließend warten die beiden vermeintlich schwersten Gegner Montenegro (Mittwoch) sowie zum Abschluss am Freitag Titelverteidiger und Olympiasieger Frankreich.

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© imago / picture alliance

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Pl. VereinTorePkte.
1 Deutschland33:232
 
2 Frankreich30:272
 
3 Argentinien28:262
 
4 Montenegro26:280
 
5 Tunesien27:300
 
6 Brasilien23:330
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