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05.01.2013, 18:09

Heinevetter zeigt eine starke Vorstellung

28:28 - Abwehrchef Roggisch schmerzlich vermisst

Zwei Tage nach dem 26:20-Erfolg gegen Schweden in Växjö musste sich die deutschen Handballer beim erneuten Vergleich - diesmal in Hamburg - mit einem 28:28 (15:16) gegen den nicht für die WM qualifizierten Rekord-Europameister begnügen. Nicht an Bord: Der erkrankte Kapitän Oliver Roggisch. Bundestrainer Martin Heuberger hat noch eine Woche Zeit mit dem Feinschliff, ehe das WM-Eröffnungsspiel gegen Brasilien im spanischen Granollers ansteht.

Patrick Wincek
Armer Patrick Wiencek: Zwei kräftige Schweden nehmen sich dem deutschen Kreisläufer liebevoll an.
© imagoZoomansicht

Vor 11.269 Zuschauern erwischten die Gastgeber gegen die mit sieben Bundesliga-Legionären angetretenen Schweden einen guten Start. Der Göppinger Haaß und der Kieler Kreisläufer Wiencek waren die Protagonisten bis zum 6:3 in der achten Minute.

Die Skandinavier kamen danach besser ins Spiel, nutzten Unkonzentriertheiten bei der DHB-Auswahl, die in der Defensive durch das Fehlen von Abwehrchef Roggisch (Magen-Darm-Infekt) einen Qualitätsverlust zu verzeichnen hatte. Nachdem auch der Lemgoer Torhüter Lichtlein, der zunächst den Vorzug gegenüber dem Berliner Heinevetter erhielt, kaum einen Ball halten konnte, drehte Schweden den Spieß beim 9:8 um und blieb bis zur Pause knapp vorne (16:15).

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"Wir haben stark begonnen, aber dann gab es in der Abwehr einige Schwierigkeiten. Die Spieler reden aber sehr viel, das ist sehr wichtig", analysierte DHB-Sportmanager Heiner Brand in der Halbzeitpause.

Heinevetter wird zum Rückhalt

Nach dem Wechsel kam Heinevetter für den glücklosen Lichtlein zum Zug und erwies sich sofort als Rückhalt. Die Ballgewinne nutzte die DHB-Auswahl zu schnellen Gegenstößen und einer 21:19-Führung in der 41. Minute. Doch das deutsche Spiel hatte weiterhin Dellen, es blieb spannend. In der Schlussphase rettete Theuerkauf mit seinem Treffer kurz vor Schluss das leistungsgerechte Unentschieden.

"Es war wichtig, dass wir nicht verloren haben. Wir haben im Angriff einen Schritt nach vorne gemacht. Die Stimmung in der Mannschaft ist so gut, wie ich sie selten erlebt habe", sagte Spielmacher Michael Haaß.

Beste Werfer im deutschen Team, das seine WM-Generalprobe am Mittwoch in Stuttgart gegen Rumänien bestreitet, waren am Samstag der Gummersbacher Pfahl sowie Schmidt und Reichmann von der HSG Wetzlar mit jeweils vier Toren.

Das deutsche Team startet am 12. Januar in Granollers gegen Brasilien in die WM. Trainer Heuberger hat den Einzug ins Achtelfinale als erstes Ziel ausgegeben. Titelverteidiger Frankreich, Afrikameister Tunesien, Argentinien und Montenegro sind die weiteren Vorrundengegner. Die ersten vier Mannschaften ziehen in die Runde der besten 16 ein.

05.01.13
 
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