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02.01.2013, 14:57

Roggisch verspürt Aufbruchstimmung - Schmidt debütiert

Standortbestimmung Schweden

Die deutschen Handballer starten mit zwei Tests gegen Schweden in die heiße Phase der WM-Vorbereitung. Am Donnerstag stehen sich beide Teams in Växjö gegenüber, zwei Tage später in Hamburg. "Das ist ein sehr guter Testgegner, um den Ernstfall zu proben. Mit ihren jungen Leuten wird die Mannschaft auf Jahre hinaus eine große Qualität haben", sagte Bundestrainer Martin Heuberger. Für die WM hat sich der Olympiazweite allerdings nicht qualifiziert.

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Oliver Roggisch
"In unserer Mannschaft können alle Handball spielen": DHB-Kapitän Oliver Roggisch.
© picture alliance Zoomansicht

"Viel Zeit bleibt nicht", stellte Heuberger im Hinblick auf den WM-Auftakt seines Teams am 12. Januar in Granollers gegen Brasilien fest. Stand beim Lehrgang in der Sportschule Steinnach kurz vor dem Jahreswechsel noch die Konditionsarbeit im Vordergrund, geht es nun an den taktischen Feinschliff. Die junge DHB-Auswahl, in der Linksaußen Kevin Schmidt von der HSG Wetzlar am Donnerstag debütieren wird, muss schnell zusammenwachsen. Nach den Spielen gegen Schweden bleibt nur noch die Generalprobe gegen Rumänien in Stuttgart am 9. Januar.

"Gewisse Drucksituationen sind bei einer WM für die jungen Leute natürlich da. Es ist daher wichtig, dass wir auch einige gestandene Spieler dabei haben. Mit ihrer Hilfe wird es uns gelingen, als Team zu überzeugen", sagte der Bundestrainer. Gestandene Spieler wie Kapitän Oliver Roggisch. Und der spürte vor dem Abflug nach Kopenhagen, von wo aus es am Mittwoch mit dem Bus nach Schweden weiterging, Aufbruchstimmung. "Ich bin überrascht, mit welchem Einsatz alle schon in den ersten Einheiten bei der Sache waren. Auch das zeigt den guten Charakter der Mannschaft", stellte der Abwehrchef fest: "Und es ist immer wieder eine schöne Sache, in dieses Team zu kommen. In unserer Mannschaft können alle Handball spielen. Das müssen wir uns klar machen."

Ich bin überrascht, mit welchem Einsatz alle schon in den ersten Einheiten bei der Sache waren. Kapitän Oliver Roggisch

Einziges Sorgenkind ist der Berliner Sven-Sören Christophersen, dem nach einem Außenbandanriss im Knie Spielpraxis fehlt. Nach der heftig kritisierten verletzungsbedingten Absage des Flensburgers Holger Glandorf und den schmerzhaften Ausfällen der Verletzten Uwe Gensheimer und Lars Kaufmann darf es vor allem im Rückraum keine weiteren Ausfälle geben. "Das wäre fatal", meinte Heuberger, der für die WM als Minimalziel den Einzug ins Achtelfinale ausgegeben hat.

02.01.13
 
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