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11.12.2012, 22:28

Minden entscheidet Pokal-Derby kurz vor Schluss

Doder macht die Kampa-Halle zum Tollhaus

Kaum ein Vergleich elektrisiert im deutschen Handball derart wie das traditionsreiche Ostwestfalen-Derby zwischen GWD Minden und dem TuS N-Lübbecke. Nachdem die Mindener das Ligaduell Anfang Oktober in buchstäblich letzter Sekunde für sich entschieden hatten, trafen die beiden Rivalen im Achtelfinale des DHB-Pokals am Dienstagabend erneut aufeinander - mit ähnlichem Ausgang.

Dalibor Doder
Sorgte in der Kampa-Halle mit seinem Siegtreffer für Riesenjubel: Dalibor Doder.
© imagoZoomansicht

Die "Mutter aller Derbys" (TV-Experte Stefan Kretzschmar bei Sport1) sorgte auch diesmal in Minden wieder für eine ausverkaufte Kampa-Halle - binnen weniger Tagen waren alle 4.000 Tickets über den Ladentisch gegangen. Bei toller Atmosphäre wurde das Derby von starken Abwehrreihen dominiert, hinter denen sich die beiden Torhüter Vortmann (GWD) und Quenstedt (TuS) mit tollen Paraden in den Mittelpunkt spielten.

In einer zerfahrenen Partie sah es über weite Strecken so aus, als ob Lübbecke die Revanche für die Ligapleite gelingen sollte. Doch in den entscheidenden Momenten ließ der TuS zu viele Chancen aus. So hatte Minden, das mit Aleksandar Svitlica (zehn Treffer) den besten Torschützen in seinen Reihen wusste, beim Stand von 26:26 kurz vor Schluss noch einmal die Möglichkeit zum Sieg - und nutzte sie!

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Hatte sich beim knappen 32:31 im Ligaderby noch Nenad Bilbija zum Matchwinner in letzter Sekunde aufgeschwungen, war es diesmal der Schwede Dalibor Doder, der den Ball vier Sekunden vor dem Ende im Netz unterbrachte. 27:26! Minden im Viertelfinale! Der Jubel kannte keine Grenzen, die Fans stürmten das Parkett und feierten ausgelassen mit den Spielern.

Der TuS schaffte den erhofften Schritt aus der Krise damit nicht. In der Liga zeigte die Formkurve der Schützlinge von Trainer Gennadij Chalepo mit fünf Niederlagen in Folge zuletzt steil nach unten. Nach starkem Start ist der TuS schon bis auf Platz zwölf abgerutscht.

Die restlichen Achtelfinal-Partien gehen am Mittwoch über die Bühne. Dann gastiert unter anderem Titelverteidiger THW Kiel beim VfL Bad Schwartau, die Rhein-Neckar Löwen empfangen den SC Magdeburg und der TV Emsdetten versucht, dem HSV Hamburg ein Bein zu stellen.

11.12.12
 
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