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11.12.2012, 21:55

EM: Nach 27:20 gegen den Olympia-Zweiten Montenegro

Platz fünf ist für das DHB-Team noch drin

Im Angesicht des drohenden Ausscheidens haben die deutschen Handballerinnen bei der EM in Serbien am Dienstag ihre bislang beste Turnierleistung geboten und im zweiten Hauptrundenspiel mit dem 27:20 gegen den Olympia-Zweiten Montenegro in Novi Sad für eine echte Überraschung gesorgt. Zum Halbfinale reichte es dennoch nicht mehr, immerhin ist noch Platz 5 drin.

Laura Steinbach
Auf sie war auch gegen Montenegro Verlass: Laura Steinbach traf sieben Mal.
© picture allianceZoomansicht

Durch den überraschenden Erfolg gegen Montenegro hatte das DHB-Team seine Minimalchance auf den Einzug ins Halbfinale gewahrt. Da Ungarn am Abend durch ein 25:19 gegen Rumänien sein Ticket löste, sind die Schützlinge von Bundestrainer Heine Jensen aus dem Rennen. Montenegro war in Hauptrundengruppe II bereits durch. Deutschland kann mit einem Erfolg gegen Rumänien am Donnerstag (18.15 Uhr) noch das Spiel um Platz fünf erreichen. Die direkte WM-Qualifikation ist allerdings bereits verpasst.

Beste Werferin der DHB-Auswahl war wieder einmal Laura Steinbach mit sieben Treffern, auch Rückraum-Partnerin Anne Hubinger (5), nach der Partie zur besten Spielerin gewählt, lieferte eine starke Vorstellung ab. "Wir haben Montenegro mit unserer bislang besten Abwehrleistung den Zahn gezogen. Ich bin überglücklich, dass wir es diesmal geschafft haben, den Vorsprung auch über die Zeit zu bringen und uns mit diesem Sieg zu belohnen", freute sich Jensen: "Jetzt wollen wir diese Leistung gegen Rumänien wiederholen."

EM in Serbien

Vor rund 800 Zuschauern erwischte das deutsche Team einen perfekten Start. Dank einer überragenden Torfrau Clara Woltering, die allein im ersten Durchgang sieben Würfe abwehrte, und aggressiver Abwehrarbeit führte das DHB-Team vor den Augen von DHB-Sportmanager Heiner Brand schnell mit 5:1 (8.). Montenegro zeigte sich überrascht, reagierte im Angriff oft zu überhastet und scheiterte immer wieder an Woltering, die beim montenegrinischen Spitzenklub Buducnost Podgorica unter Vertrag steht. Olympia-Torschützenkönigin Katarina Bulatovic kam kaum ins Spiel.

Das deutsche Team agierte in der ersten Hälfte hochkonzentriert im Angriff und wartete mit einer deutlich verbesserten Chancenverwertung auf. Auch als Montenegro zwischenzeitlich bis auf ein Tor herankam, behielt die Jensen-Truppe die Nerven. Bis zur Pause bauten die deutschen Frauen die Führung auch dank der Treffer von Steinbach wieder auf fünf Tore aus.

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Auch nach dem Wechsel nutzte die deutsche Mannschaft die Schwächen in der gegnerischen Defensive eiskalt aus. Beim Stand von 20:12 (38.) schien kaum noch etwas anbrennen zu können. Montenegro verkürzte durch fünf Treffer in Folge aber noch einmal bis auf drei Tore (17:20). Erst nach einer Auszeit von Jensen (47.) rissen sich seine Spielerinnen wieder zusammen. Steinbach übernahm Verantwortung und erzielte das für das Nervenkostüm enorm wichtige 21:17. Danach ließ die DHB-Auswahl nichts mehr anbrennen.


Deutschland - Montenegro 27:20 (14:9)

Deutschland: Schülke (HC Leipzig), Woltering (Buducnost Podgorica/Montenegro) - Zapf (Bayer Leverkusen) 5/2, Lang (HC Leipzig), Augsburg (HC Leipzig) 3, Müller (HC Leipzig) 2, Naidzinavicius (Bayer Leverkusen), Loerper (Team Tvis Holstebro/Dänemark), Hubinger (HC Leipzig) 5, Beier (FHC Frankfurt/Oder), Steinbach (Bayer Leverkusen) 7, Althaus (Thüringer HC) 2, Nadgornaja (Thüringer HC) 2, Geschke (Vag Vipers HK Kristiansand/Norwegen), Wohlbold (Thüringer HC) 1, Lütz (Buxtehuder SV)
Montenegro: Barjaktarovic, Marina Vukcevic - Miljanic, Pavicevic 2, Radicevic 2, Djokic 4, Despotovic, Jovanovic 1, Andjela Bulatovic, Klikovac, Sara Vukcevic 1, Toskovic, Nikcevic 1, Lazovic, Katarina Bulatovic 6/1, Knezevic 3/2
Schiedsrichter: Charlotte Bonaventura/Julie Bonaventura (Frankreich)
Zuschauer: 800
Strafminuten: 6 / 6
Disqualifikation: - / -

11.12.12
 
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