"Sie haben uns in die Augen geschaut und gesagt, dass sie nicht gewettet haben. Wir haben keinen Grund, an den Aussagen zu zweifeln", berichtete Levy über den entscheidenden "Augenblick". Neben Karabatic darf auch der ebenfalls beschuldigte Tunesier Issam Tej wieder mittrainieren.
Dennoch droht dem ehemaligen Welthandballer sowie sechs aktuellen und ehemaligen Akteuren von Montpellier weiterhin eine Anklage wegen Betrugs. Nach wie vor besteht der Verdacht, dass die Spieler ein Auswärtsspiel manipuliert haben, um mit selbst oder durch Angehörige platzierten Wetten auf einen Halbzeitrückstand Geld zu kassieren. Die Beschuldigten streiten die Vorwürfe ab.
Auch Nikolas Bruder Luka Karabatic ist in die Affäre verwickelt, er bleibt suspendiert und muss sich zudem am 8. November vor der Klubspitze Montpelliers verantworten. Bei ihm steht weiterhin eine disziplinarische Maßnahme bis hin zur Entlassung im Raum - ebenso wie beim slowenischen Nationalspieler Dragan Gajic, der bereits vergangene Woche zu einem Vorgespräch geladen worden war. Auch die Zukunft des slowenischen Torwarts Primoz Prost ist noch ungewiss.
Luka Karabatic hatte im Gegensatz zu seinem Bruder und Tej zugegeben, am 12. Mai selbst auf einen Halbzeitrückstand seines Teams beim abstiegsgefährdeten Klub Cesson Rennes gewettet zu haben.
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