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07.10.2012, 20:27

Nordlichter feiern in der Königsklasse Siege

Torspektakel in Kiel - SG behält kühlen Kopf

Satte 77 Treffer sahen die Zuschauer in Kiel beim ersten CL-Heimspiel des THW. Der schwedische Titelträger IK Sävehof musste sich am Sonntag mit 34:43 (15:25) geschlagen geben, die Kieler halten sich somit in der Gruppe B schadlos. Auch Lokalkonkurrent Flensburg-Handewitt liegt dank eines 37:31 (17:15) in Nis gegen Partizan Belgrad gut im Rennen. Die Partie nahm aufgrund der heißblütigen Fans einen kuriosen Verlauf.

Kiels Niclas Ekberg im Duell mit Sävehof-Keeper Peter Johannesson.
Ausgeschaut: Kiels Niclas Ekberg im Duell mit Sävehof-Keeper Peter Johannesson.
© picture allianceZoomansicht

Die Kieler hatten gegen die Skandinavier zu Beginn wenige Probleme. In Unterzahl erzielte Linksaußen Dominik Klein per "Doppelpack" die Treffer zum 13:7 und 14:7. Zur Pause betrug der Vorsprung des Titelverteidigers schon zehn Treffer. Anschließend agierten die Zebras jedoch fahrig, in einer Auszeit monierte THW-Coach Alfred Gislason "zu viele technische Fehler". Die Schweden kamen in der Folge bis auf drei Tore heran (29:32/46.), näher jedoch nicht mehr. Erfolgreichste Werfer der Partie waren Kiels Marko Vujin (9/4) sowie die Schweden Kristian Bliznac und Jesper Nielsen (je 7).

In der Tabelle der Vorrundengruppe B belegen die Kieler mit 4:0 Punkten wegen des schlechteren Torverhältnisses (+14) noch hinter dem ebenfalls ungeschlagenen MKB Veszprém aus Ungarn (+20). Nächster Gegner des THW ist am Donnerstag in der Champions League der noch sieglose rumänische Vertreter HCM Constanta.

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Flensburg lässt sich von Papierrollen nicht aus dem Konzept bringen

Auch die Flensburger bleiben in ihrer Gruppe unbesiegt. Nach dem 37:37 zum Auftakt gegen Montpellier AHB aus Frankreich gab es für den Bundesligisten am Sonntag ein 37:31 (17:15) im Auswärtsspiel beim serbischen Vertreter RK Partizan Belgrad. Für die Serben war es jedoch auch in gewisser Weise fremdes Terrain. Da die Heimhalle der Belgrader in der Hauptstadt belegt war, hatte die Begegnung der Vorrundengruppe A im 240 Kilometer entfernten Nis stattfinden müssen.

Der Anhang machte die Reise jedoch mit und bereitete den Norddeutschen einen heißblütigen Empfang. Wiederholt flogen Papierrollen auf das Spielfeld, die Partie wurde deswegen verspätet angepfiffen und musste mehrmals unterbrochen werden. Die SG zeigte sich davon aber weitgehend unbeeindruckt. Im ersten Durchgang erspielten sich die Norddeutschen einen Zwei-Tore-Vorsprung und ließen die Gastgeber dank einer kontrollierten und konzentrierten Leistung auch in der zweiten Hälfte nicht mehr vorbeiziehen. Überragender Akteur war Anders Eggert, der 13 Treffer erzielte - sechs davon per Siebenmeter. Bester Partizan-Werfer war Bogdan Radivojevic (8/4).


THW Kiel - IK Sävehof 43:34 (25:15)

Tore THW Kiel: Vujin 9/4, Ahlm 5, Jicha 5, Sprenger 4, Ekberg 4, Palmarsson 4, Klein 4, Zeitz 3, Ilic 2, Narcisse 2, Sigurdsson 1
IK Sävehof: Bliznac 7, Nielsen 7, Fridén 5/2, Robert Johansson 3, Tönnesen 3, Erik Schefvert 3, Larsson 2, Apelgren 1/1, Tobias Johannson 1, Albrechtson 1, Ottoson 1
Zuschauer: 10 000
Strafminuten: 6 / 6

Partizan Belgrad - SG Flensburg-Handewitt 31:37 (15:17)

Tore Partizan Belgrad: Radivojevic 8/4, Maksic 4, Nemanja Ilic 4, Pavlovic 3, Ivosevic 3, Mitrovic 3, Marsenic 3, Zujovic 2, Kajganic 1
SG Flensburg-Handewitt: Eggert 13/6, Mogensen 5, Knudsen 5, Svan Hansen 4, Glandorf 3, Heinl 3, Kaufmann 3, Atlason 1
Zuschauer: 4000
Strafminuten: 8 / 6

07.10.12
 
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