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02.10.2012, 23:36

Handball-Stars müssen sich vor Gericht verantworten

Karabatic: "Habe ich gewettet? Nein!"

Im Manipulationsskandal um den französischen Handball-Meister Montpellier HB wird es langsam ernst. So wurde gegen den ehemaligen Welthandballer Nikola Karabatic ein Strafverfahren eingeleitet, wie ein Anwalt des zweimaligen Weltmeisters und Olympiasiegers mitteilte. Karabatic wird sich wegen Betrugs vor Gericht ebenso verantworten müssen wie weitere prominente Handballer.

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Nikola Karabatic
Unter Betrugsverdacht und quasi arbeitslos: Nikola Karabatic.
© picture alliance Zoomansicht

Der ehemalige Rückraumstar des THW Kiel durfte jedoch gegen Kaution in unbekannter Höhe das Gefängnis vermeiden. Allerdings wurde ihm untersagt, Mitspieler seines Teams oder in den Fall involvierte Personen zu treffen. Sportlich hat das große Auswirkungen, denn aufgrund dieser Entscheidung kann der 28-Jährige künftig nicht mehr für seinen Klub spielen. Karabatic sei quasi arbeitslos, sagte Anwalt Jean-Marc Phung. Ob diese Entscheidung aber tatsächlich Bestand haben wird, das bleibt abzuwarten. Denn von Karabatics Anwälten wurde bereits angekündigt, gegen das Urteil in Berufung gehen zu wollen.

Neben Karabatic wurden auch gegen andere prominente Handballer Verfahren eingeleitet. So auch gegen den mittlerweile für Paris St. Germain spielenden Olympiasieger Samuel Honrubia und dessen Teamkollegen Mladen Bojinovic, der einst Kapitän der serbischen Nationalmannschaft war. Primoz Prost und Luka Karabatic, Nikolas Bruder, müssen sich ebenfalls wegen Betrugs verantworten.

Am Dienstag waren 15 Personen vor dem Untersuchungsrichter erschienen, gegen elf wurde ein Verfahren eingeleitet. "Habe ich gewettet? Nein, ich habe nicht gewettet", ließ Karabatic durch seinen Anwalt Eric Dupont-Moretti erklären: "Hat meine Freundin gewettet? Ja. Hat sie mir davon erzählt? Ja. Warum hat sie gewettet? Sie verfolgt das Team von Montpellier seit zwei Jahren, sie kennt die Liga." Ob diese Argumentation auch vor einem Gericht stand halten kann, das bleibt ebenfalls abzuwarten.

Wie aus Polizeikreisen durchsickerte, waren den polizeilichen Vernehmungen abgehörte Telefonate vorausgegangen. Die Spieler seien "sicher gewesen, das Spiel zu verlieren" und auch sei "dickem Geld" die Rede gewesen.

02.10.12
 
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